Japanische Massenkarambolage unter näherer Untersuchung

Dienstag, 21 September 2004

Japanische Massenkarambolage unter näherer Untersuchung

Max Biaggi, Colin Edwards und Nicky Hayden wurden in der ersten Kurve gefangen, die sechs Fahrer nur Sekunden nach dem Start des Camel Grand Prix von Japan aus dem Rennen warf. Loris Capirossi, Kenny Roberts und John Hopkins waren auch betroffen, sie teilten ihre Sichten zurück im Fahrerlager.

Für Max Biaggi ist es das zweite aufeinander folgende Rennen, das bei einem Crash, in den Loris Capisrossi verwickelt ist, in der ersten Runde endet, die beiden kollidierten vor vierzehn Tagen als sie in der ersten Runde des portugiesischen GP um den zweiten Platz fuhren. „Ich bin ziemlich gut weggekommen, aber als ich in die erste Schleife einbog, sah ich eine Ducati und ein anderes Motorrad in die falsche Richtung über die Strecke fahren", erklärte der Italiener, der seine Titelchancen innerhalb von zwei Rennen verschwinden sah.

"Ich fühlte einen harten Schlag an der Seite und sah Hopkins fliegen, aber ich war noch immer aufrecht. Ich endete im Sand und ein anderes Motorrad fiel genau vor mir und da bin ich letztendlich gestürzt. Das ist was ich nicht wollte, ich bin so enttäuscht, weil ich heute ein großartiges Rennen hätte fahren können", fügt Biaggi hinzu.

Nicky Hayden war genauso enttäuscht wie sein Honda Kollege: in Japan war der junge Amerikaner auf gutem Weg, ein gutes Comeback nach seiner Verletzung zu haben. „Definitiv enttäuschend. Diesen Morgen war ich Viertschnellster und ich hab mich am Renntag gut gefühlt. Ich war bereit dafür zu kämpfen", kommentierte der Repsol Honda Fahrer. „Es war ein hartes Wochenende, aber heute war bei Weitem der Tag an dem ich mich seit über drei Tagen am besten gefühlt habe."

"Das Massaker war in der ersten Kurve. Ich habe nicht gesehen, was passiert ist. Ich bin einfach dem Motorrad ausgewichen und in den Dreck gefahren. Da war so viel Staub, ich konnte nix sehen. Ich war schon fast stehen geblieben und fuhr in ein Motorrad und mein krankes Bein ging nach unten und ich stürzte vorn über."

Der befreundete Landsmann Colin Edwards hatte eine ähnliche Erfahrung letztes Jahr an der selben Stelle, als Hopkins sich, Troy Bayliss, Carlos Checa und den ehemaligen Superbike Weltmeister mit sich riss. „Es war wirklich schade, weil das Motorrad perfekt war und ich mich hier wirklich gut fühlte", sagte Edwards. „Ich denke ich hätte ums Podium mitkämpfen können, aber was kann man machen?! Ich bin total unerwartet gestürzt, genauso wie letztes Jahr mit Hopkins."

Fotos:

Mehr News öffnen

Aktuelle News

  • MotoGP™
  • Moto2™
  • Moto3™
Werbung
MotoGP VIP VILLAGE™