Koyama bewegt sich trotz eines gebrochenen Knöchels nach vorn

Mittwoch, 19 April 2006

Koyama bewegt sich trotz eines gebrochenen Knöchels nach vorn

Trotz eines gebrochenen Knöchels hat es Tomoyoshi Koyama geschafft in den ersten beiden Rennen der Saison zu wichtigen Meisterschaftspunkten zu kommen.

Der Japaner, der sich die Verletzung an seinem Fuß beim zweiten Freien Training des Eröffnungsrennens in Jerez zugezogen hatte, war tapfer und beendete seine Rennen in den ersten beiden Grand Prix 2006 als Zwölfter und Fünfzehnter. Nach seiner mutigen Fahrt ist er für weitere Behandlungen in sein Heimatland zurückgekehrt.

"Es ist nicht nur der Knöchel gebrochen, auch die Muskeln um die Fraktur sind stark geschädigt. Im Moment trage ich einen Gips, so dass ich die Verletzung nicht so bewegen kann und benutzte Krücken, um zu gehen. Dieses Wochenende wird der Gips wieder abgenommen, so dass ich für den Flug in die Türkei am Dienstag bereit bin", erklärte der Malaguti Fahrer.

"Ich habe immer beabsichtigt an den Rennen teilzunehmen, wenn es eine kleine Chance gibt, Punkte zu sammeln, auch wenn sie noch so klein ist. Auch wenn ich mit meinen Fortschritten zufrieden bin, bin ich doch ein bisschen frustriert, denn ich weiß, ich kann schneller fahren. Ich weiß, dass ich es langsam angehen sollte und während meiner Erholung nicht so Gas geben sollte."

Als Koyama über die Istanbul Rennstrecke sprach, auf der er letztes Jahr um den Sieg mitkämpfte und am Ende Dritter wurde, weiß er doch auch vor welcher Herausforderung alle Fahrer stehen.

"Ich mag die Strecke, doch dieses Jahr werden die Rundenzeiten um mehr als 2 Sekunden fallen. Jeder ist gut, mein Motorrad und ich werden also in Topform sein müssen."

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