Pedrosa gewinnt zu Hause mit fehlerfreier Fahrt
Dani Pedrosa gewann mit einer fantastischen Vorstellung den Gran Premi Cinzano de Catalunya, indem er dem Feld auf und davon stürmte, ohne sich dabei auch nur einmal umzudrehen.
Der Plan, dem Feld vom Start weg zu entfliehen, ging für Dani Pedrosa im Cran Premi Cinzano de Catalunya perfekt auf, indem er sofort die Führungsposition übernahm und sich auch nicht mehr nach seinem Konkurrenten umblickte. Dieser Sieg beendete eine lange Serie ohne heimischen Gewinner in Barcelona. Der Letzte stammt aus dem Jahr 1999. Alex Criville sorgte damals für einen populären Triumph in der 500ccm Klasse.
Um zu verhindern, mit den erwarteten Podiumsanwärtern Casey Stoner und Valentino Rossi in einem Kampf verwickelt zu werden, legte der Repsol Honda Werkspilot einen Blitzstart hin und stellte auch rasch einen Abstand zum Rest des Feldes her. Bereits im zweiten Umlauf sorgte Pedrosa für einen neuen Rundenrekord am Circuit de Catalunya. Über die gesamte Renndistanz von 25 Runden bestimmte er das Tempo aus der Spitzenposition.
Ein vierter Sieg in Folge war für Fiat Yamaha Star Valentino Rossi außer Reichweite. Dennoch erfüllten sich seine Erwartungen, als er sich vom neunten Startplatz durchs Feld nach vorne kämpfte. In der vorletzten Runde nutzte Rossi den Windschatten von Stoner, um auf Platz Zwei zu stürmen. Mit dem sechsten Podiumsplatz in Folge behält der fünffache MotoGP Titelgewinner die Führung in der Weltmeisterschaft.
Andrea Dovizioso sollte mit seiner Vorhersage am Samstag recht behalten, indem er sagte, die ersten Drei des letztjährigen Rennens, würden ihre Leistung auch heuer wiederholen. Über seine eigene Form war er sich nicht so recht sicher, aber der vierte Platz ist eine bemerkenswerte Leistung für den bestplatzierten Fahrer eines Kundenteams. Damit egalisiert er sein bisher bestes Saisonresultat aus dem Auftaktrennen in Qatar.
Wie auch im Qualifying fuhren das Tech 3 Yamaha Duo Colin Edwards und James Toseland als Fünfter bzw. Sechster ins Ziel. Letzterer konnte im Sprint bis zur Ziellinie noch einen Angriff von Rizla Suzuki Werkspilot Chris Vermeulen abwehren. Nicky Hayden, Shinya Nakano und John Hopkins vervollständigen die ersten Zehn.
Zur Halbzeit des Rennens verringerte sich das Teilnehmerfeld, da Alex de Angelis, Loris Capirossi und Randy de Puniet etwas zu übertrieben ihren Vorwärtsdrang nachgaben und durch Sturz ausschieden. Nur wenige Runden zuvor wurde Toni Elias die schwarze Flagge gezeigt, nachdem er einen Ride-Through Penalty wegen Frühstarts missachtete.
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