Rossi holt mit dem Sieg in Motegi seinen sechsten MotoGP-Titel
Der Sieg beim A-Style Grand Prix von Japan erlaubte es Valentino Rossi, seinen sechsten Weltmeister-Titel in der Königsklasse zu holen.
Mit seinem achten Sieg der Saison 2008 sicherte sich Valentino Rossi beim A-Style Grand Prix von Japan seinen sechsten MotoGP-Weltmeistertitel. Der Fiat Yamaha Fahrer erwies sich auf dem Twin Ring Motegi als unschlagbar, als er den scheidenden Weltmeister Casey Stoner auf den 24 Runden auf Rang zwei verwies.
Rossi war von der zweiten Startreihe ins Rennen gegangen und schien zunächst eigentlich im Nachteil zu sein, da Stoner gleich die Spitze übernahm und eine Lücke aufmachen wollte. In weiterer Folge fanden sich dann aber die Top Drei der Weltmeisterschaft, Stoner, Rossi und Dani Pedrosa, an der Spitze im Kampf um die Führung. In Runde fünf wurde daraus allerdings ein Zweikampf, als Stoner seinen spanischen Konkurrenten recht hart überholte. Der Ducati-Pilot entschuldigte sich für das Manöver, das kurz vor der Brücken-Sektion der Strecke passiert war. Nichtsdestotrotz legte der Australier in den folgenden Runden Tempo zu - hatte Rossi aber in seinem Heck.
Das entscheidende Manöver Rossis kam in Runde 14 und danach konnte der Italiener das tun, was er bereits 2001, 2002, 2003 und 2004 gemacht hatte: er holte sich den MotoGP-Titel mit einem Rennsieg.
Stoner, der Rossi das ganze Jahr einen harten Kampf geliefert hatte, kehrte nach drei Rennen ohne Podestplatz wieder auf das Podium zurück. Zwar konnte er Rossis Titelgewinn nicht verhindern, aber dafür feierte er seinen ersten Podiumsbesuch in der MotoGP in Japan.
Der Kampf um den letzten Podestplatz wurde zwischen den Spaniern Pedrosa und Jorge Lorenzo ausgetragen, der von der Pole ins Rennen gestartet war. Der Repsol-Honda-Fahrer wurde vom Rookie des Fiat Yamaha Teams einigermaßen unter Druck gesetzt und in der letzten Runde berührten sich die Deiden sogar. Dabei kam zwar niemand zu Sturz, aber Lorenzo verlor die Chance, seine Serie an Podestplätzen fortzusetzen.
Nicky Hayden und Loris Capirossi rundeten die Top Sechs ab, für den italienischen Routinier endete damit allerdings seine Siegesserie in Motegi. Colin Edwars, Shinya Nakano, Andrea Dovizioso und John Hopkins schafften es auch noch in die Top Ten. Der einzige Sturz des Rennens war Rizla Suzki Wildcard-Fahrer Kousuke Akiyoshi passiert.
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