Stefan Bradl berichtet über seine Podiumsstrategie in Qatar

Montag, 17 März 2008

Der am meisten unerwartete Podiumsplatz im Commercialbank Grand Prix of Qatar kam möglicherweise von Stefan Bradl in der 125 ccm Klasse, als er auf der Zielgeraden seine Gegner Mike di Meglio und Scott Redding im Kampf um Platz Drei noch abfangen konnte.

Der am meisten unerwartete Podiumsplatz im Commercialbank Grand Prix of Qatar kam möglicherweise von Stefan Bradl in der 125 ccm Klasse, als er auf der Zielgeraden seine Gegner Mike di Meglio und Scott Redding im Kampf um Platz Drei noch abfangen konnte.

Der Plan des Grizzly Gas Kiefer Racing Team Fahrer ging vollends auf und erlaubte ihm bei seinem Comeback als Fixstarter in der Weltmeisterschaft auf die letzte Stufe des Podiums zu klettern. Der 18-jährige startete in den Auftakt Grand Prix der Saison 2008 aus der vierten Reihe.

"Nach der zweitschnellsten Zeit im Warmup wusste ich, dass ich in der Lage wäre, mich an die Spitzengruppe anzuhängen," lautete die Stellungnahme der jungen Deutschen, dessen Talent, gemischt mit ein wenig Glück, sein erstes Top Drei Ergebnis einbrachte.

"Ich hatte einen guten Start und konnte auch gleich eine Menge Jungs vor mir abfangen. Zu meinem Glück bekamen Bradley Smith und Gabor Talmacsi Probleme und bremsten die Spitzengruppe etwas ein. Dadurch konnte ich den Rückstand aufholen und war innerhalb der Reichweite für einen Podiumsplatz.

"Ich war mir bewusst über die Höchstgeschwindigkeit meiner Maschine und plante das Überholmanöver für die Zielgerade in der letzten Runde," sagte Bradl, der zu dieser Zeit im vergangenen Jahr eine Teilnahme an der 125 ccm Weltmeisterschaft aufgegeben hatte. Nachdem er sich im Laufe des Jahres 2007 seine Entscheidung doch noch einmal überlegt hatte, stellt der erste Podiumsplatz für den jungen Mann aus Bayern ein bedeutsames Comeback dar. Ein Comeback, das er Dank der Unterstützung seiner Familie erreichte.

"Ich bin sehr glücklich über den ersten Grand Prix Podiumsplatz in meiner Karriere, und ich möchte diesen Erfolg meiner Familie widmen. Mit all den Höhen und Tiefen meiner Karriere, würde ich heute nicht ohne ihrer bedingungslosen Unterstützung hier sein!"

Stefan Bradl ist der erste deutsche Fahrer am Podium eines Grand Prix seit Steve Jenkner im Jahr 2004.

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