Jarno Saarinen zur MotoGP-Legende erklärt

Samstag, 18 Juli 2009

Der Finne wurde Post Mortem geehrt

Der frühere 250cc-Weltmeister Jarno Saarinen wurde während des Alice Motorrad Grand Prix Deutschland auf dem Sachsenring in die MotoGP Hall of Fame aufgenommen.

Der Finne wurde aufgrund seiner sportlichen Leistungen, seinem Stil und seiner Technik bei der Kurvenfahrt während seiner Zeit als MotoGP-Fahrer ausgezeichnet. Insgesamt verblieb Saarinen nur drei Jahre im Grand Prix-Sport, er beeindruckte in dieser kurzen Zeit aber nachhaltig. Er konnte insgesamt 15 Siege holen und 32 Podestplätze einfahren, in seiner Zeit als 250cc, 350cc und 500cc-Fahrer. Seinen ersten Sieg in der 500cc-Klasse holte er direkt bei seinem Debütrennen.

Die Zeit der neuen MotoGP-Legende in der Weltmeisterschaft begann 1972, als er auf Yamaha 250cc Weltmeister wurde. In der gleichen Saison wurde er Vizeweltmeister in der 350cc-Klasse hinter Giacomo Agostini.

Saarinen verstarb bei einem tragischen Unfall am 20. Mai 1973, beim Rennen von Monza. Er stürzte zusammen mit einigen anderen Fahrern auf Platz zwei liegend. Renzo Pasolini kam damals ebenfalls ums Leben. Er ist bislang der einzige Finne, der je einen Weltmeister-Titel gewinnen konnte.

Die Ehrung fand im Beisein von Saarinens Brüdern Jari und Jarkko statt, sowie seiner Witwe Soili Karme.

Jarno Saarinen

Geburtsadum: 11/12/1945
Geburtsort: Finland
Erster Grand Prix: 1968 125cc Grand Prix Finnland
Erster Grand Prix Sieg: 1971 350cc Grand Prix der Tschecheslowakai
Grand Prix Siege: 15
Podiumsplätze: 32
Weltmeister: 1972 250cc

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