Toseland erachtet Disqualifikation als 'ziemlich hart'

Mittwoch, 8 Juli 2009

Der Monster Tech 3-Fahrer war enttäuscht über die vergebene Strafe.

James Toseland wurde beim Red Bull U.S. Grand Prix disqualifiziert und war darüber natürlich recht enttäuscht. Dem Engländer wurde ein Frühstart in Laguna Seca angerechnet, worauf hin seine Crew versuchte ihn über die erteilte Durchfahrtstrafe zu informieren. Er erfuhr jedoch erst von der Strafe, als bereits die Schwarze Flagge an der Boxenmauer bereit war.

Mit seiner späten Fahrt durch die Boxengasse verpasste Toseland dann auch die Schwarze Flagge, die in dem Moment auf der Strecke geschwenkt wurde. Er erklärte danach:

“Ich denke die Anrechnung eines Frühstarts war eine ziemlich harte Beurteilung. Ich wusste, dass es knapp war, aber ich dachte nicht, dass es einer war.Und so früh in einem 32-Runden-Rennen schaue ich nicht auf die Boxentafel”, sagte der Yamaha-Satelliten-Fahrer, der um seinen Platz in der MotoGP für 2010 kämpft. “Ich habe mich darauf konzentriert den Fahrer vor mir einzuholen. Ich habe das mit der Strafe erst mitbekommen, als ich die Schwarze Flagge mit meiner Nummer gesehen habe.”

“Natürlich, wenn ich gewusst hätte, dass ich einen Frühstart hatte, dann wäre ich rein gekommen, aber ich habe mir die Fernsehbilder angeschaut und da kann man nichts sehen. Ich habe auch keine Plätze gut gemacht, ich denke wirklich das war eine harte Entscheidung. Das ist ein Rückschlag, aber ich muss weiter machen und am Sachsenring zurückkommen.”

Toseland hatte ein schweres Wochenende, noch bevor es zur Disqualifikation kam. Einen Sturz in der Qualifikation, ein falsches Setup auf der Ersatzmaschine und der 15. Startplatz.

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