Cluzel und Wilairot: Aufsteigende Sterne der 250er
Moto2™ wird unterstützt vonDie Viertelliterklassen-Piloten erlebten eine Saison mit beeindruckenden Resultaten aber auch einer Hand voll Stürzen.
Zwei Lichtblicke der 250ccm-Weltmesiterschaftssaison waren der Franzose Jules Cluzel und der Thailänder Ratthapark Wilairot, die das Jahr 2009 auf den Rängen 12 und 13 abschlossen.
Nur ein Punkt trennte die beiden am Ende des Jahres. Ein besseres Abschneiden wurde nur dadurch verhindert, dass beide zusammen in zwölf Rennen nicht ins Ziel kamen. In sieben dieser zwölf Fälle war es Cluzel, der die Zielflagge nicht sah.
Cluzels Saison auf der Aprilia des privaten Matteoni Racing-Team begann mit einem fantastischen Start in Losail, wo er zweiter wurde und die ersten Runden des dortigen Rennens anführen konnte. Der zweite Rang dort stellte auch sein erstes und einziges Podest in 2009 dar. Dieses Resultat konnte Cluzel nicht mehr wiederholen und er war in Australien mit Rang vier vom zwölften Startplatz aus wieder am nächsten dran.
Auf seinen tollen Auftakt in Katar folgten Stürze in Japan und Frankreich. Bei dem in Le Mans brach er sich das Schlüsselbein. Weiterhin frustrierend war für Cluzel das Rennen in Indianapolis, als er vom Startplatz fünf aus das Rennen anführte und dann in Führung liegend stürzte. Aber er ließ den Kopf nicht hängen und holte sich in Misano, Estoril und auf Phillip Island weitere starke Resultate. Ein weiterer Sturz in Malaysia, als er mit Hiroshi Aoyama um die Rennführung kämpfte und ein nicht beendetes Rennen ließen die Saison für ihn enttäuschend zu Ende gehen.
Nur einen Punkt hinter Cluzel klassierte sich Wilairot, der die Saison schon verletzt begonnen hatte. Er stürzte in Japan und brach sich in Jerez bei einem Sturz im Qualifying erneut das Fußgelenk.
Doch abgesehen von dem schweren Start, konnte sich Wilairot schnell wieder erholen und schon beim nächsten Rennen in Le Mans sein bestes Saisonergebnis mit Rang fünf einfahren. Der Thai Honda PTT-Pilot konnte seine Saison auf einem Hoch beenden, als er in Portugal und Malaysia den sechsten Rang und beim Finale in Valencia den fünften Platz holen konnte. Dort war er sogar vom vierten Startplatz aus ins Rennen gegangen.
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