Claudio Corti tritt ins Rampenlicht

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Corti on final day at Jerez Test
Dienstag, 30 März 2010

Der Italiener Claudio Corti wird in Katar beim ersten Moto2-Rennen zwar sein WM-Debüt geben, doch bei den Wintertests hat er sich bereits stark bemerkbar gemacht.

Es mag für einige überraschend gewesen sein, den Namen Claudio Corti am Ende des Moto2-Tests in Jerez ganz oben auf der Zeitenliste zu sehen, doch der Italiener aus dem Forward Racing Team war während aller Wintertests konstant an den Top-Zeiten dran. Corti wird beim ersten Rennen der neuen Moto2-Klasse in Katar am 11. April sein WM-Debüt geben und seine Fortschritte während der drei offiziellen Tests im März fanden mit der Bestzeit zum Abschluss in Jerez ihren vorläufigen Höhepunkt.

Mit seiner Zeit von 1:44.044 Minuten war er um drei Hundertstelsekunden schneller als Toni Elás auf Rang zwei und zeigte damit sein großes Potential. "Wir sind nun vorne und die Leute erwarten viel von mir - ich habe mich beinahe in eine Falle manövriert!", sagte der 22-Jährige. "Wir werden in Katar nun gut abschneiden wollen, auch wenn wir die Strecke nicht ganz kennen. Wir verlassen Jerez angesichts der Rundenzeiten und der Rennpace aber positiv."

Die Stärke von Corti bei den Tests untermauerte, dass er mit Viertakt-Maschinen bereits bestens zurechtkommt. Er war voriges Jahr Zweiter im Superstock 1000 Cup und konnte die Erfahrungen von dort gut auf die Suter MMX übertragen, mit der er in der Moto2 fahren wird. Nach seiner guten Leistung in Jerez fühlte sich der Italiener jedenfalls bereit dafür, in der neuen WM-Klasse anzugreifen. Er sagte: "Das war sicher gut, nein, nicht gut - großartig! Wir haben viel ausprobiert. Wir haben am ersten Tag etwas Zeit verloren, da wir viele Probleme mit der Maschine hatten, aber am Sonntag und Montag haben wir für das Rennen in Katar viel ausprobiert und wir hatten auch einen guten Longrun. Wir sind bereit."

Corti glaubt, dass er mit dem Forward Racing Team, das von Marco Melandris ehemaligem MotoGP Team Manager Andrea Dosoli geleitet wird, in der ersten Saison gute Ergebnisse holen kann. "Das Ziel ist es, immer in den Top Ten zu sein, vor allem auf den unbekannten Strecken", meinte er. "Außerdem wird das erste Rennen bei Nacht stattfinden, das ist neu für mich. Jetzt ist es gut gelaufen; wir waren stark und hatten schnelle Runden, aber ein Rennen über 27 Runden zu fahren ist eine andere Sache. Wir werden es versuchen, aber es wird natürlich schwieriger!"

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