Vorbereitungen zum HeimGP für Bradley Smith

Donnerstag, 17 Juni 2010

Der 125ccm-Fahrer des Bancaja Aspar Teams sprach in einem gesonderten Interview über alle Aspekte vor seinem Heimrennen, dem AirAsia British Grand Prix in Silverstone.

Silverstone ist neu im Kalender dieser Meisterschaft - bist du schon jemals zuvor dort gefahren?

Nicht auf dem neuen Circuit - Ich bin in Silverstone aber schon zwei Mal zuvor gefahren, in 2004 und 2005. Es wird aber wirklich wie mein erstes Mal hier sein und so gern ich den Vorteil auch hätte, die Strecke zu kennen, ich habe ihn nicht. Diese Strecke ist grundsätzlich das Layout, welches sie für die F1 nutzen. Sie haben nur eine Sektion geändert, was die Strecke einen Kilometer länger macht. Ich denke, dass das Racing wie im alten Assen sein könnte, mit Fahrergruppen, die zusammenhängen und das meiste aus dem Windschatten herausholen müssen. Es ist eine sehr schnelle Strecke, aber sie ist nicht zu technisch. Daher denke ich, dass die größten Unterschiede in den Rundenzeiten aus Windschatten resultieren werden. Es wird wichtig sein, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und an der Spitzengruppe dran zu bleiben.

Was sind die wichtigsten Charkterzüge der Strecke, was dich angeht?

Sie ist unglaublich schnell und es ist normalerweise sehr windig. In der Hinsicht könnte man es mit Phillip Island vergleichen. Ich denke der Platz, wo man Zeit gut machen kann, werden die langsamen Kurven wie Becketts und Maggots sein, welche direkt auf lange geraden führen. Es gibt als genauso technische Abschnitte wie schnelle.

Kann man es mit Donington Park vergleichen?

Ich bin mir sicher, dass die Atmosphäre auf beiden Strecken gleich ist und das die britischen Fans uns, wie immer, ihre vollste Unterstützung geben werden. Donington war anders, denn du hattest überall auf den Hügeln Leute, doch Silverstone ist praktisch flach. Die Anlagen und der Ort als solches machen es für einen Grand Prix praktischer. Ich denke, wir werden Gruppen-Rennen sehen, zumindest bei den 125ern und in der Moto2, was die bessere Show sein wird.

Was geht dir durch den Kopf, wenn du siehst, dass der British Grand Prix ansteht?

Normalerweise ist das eine anstrengende Woche für mich, mit Events und Pressekonferenzen. Die meist gestellte Frage der Woche ist: "Kannst du gewinnen?". Ich glaube immer, dass ich das Potenzial zum Siegen habe, aber solange du nicht auf der Strecke und auf dem Motorrad bist, weißt du auch nie, wie deine Chancenstehen. Bei deinem Heim Grand Prix zu racen ist ein unbeschreibliches Gefühl. Wir haben nur einen im Jahr und so versuche ich den maximal zu genießen. Letztes Jahr habe ich mich auf der Poleposition qualifiziert, was fantastisch war. Darum ist dieses Jahr das Ziel zu versuchen, den Sieg zu holen. Die Hyme in Silverstone zu hören wäre ein Traum, darum hoffe ich, dass der am Sonntag in Erfüllung geht.

Beschreibe deinen Heim-Grand Prix in drei Worten.

Fantastisch, spannend und emotional.

Zu welcher Jahreszeit auch immer der Grand Prix ausgetragen wird, es scheint immer zu regnen in England.

Leider scheinen Regen und der British Grand Prix wirklich Hand in Hand zu gehen, darum liegst du damit nicht ganz falsch. Das Problem ist, dass auch wenn es an einem Tag sonnig ist, du keine Garantie dafür hast, dass es auch morgen so ist. Aber ich denke, dass das einen Teil des Charmes ausmacht. Gleichzeitig möchte ich aber sagen, dass ich dieses Wochenende für gutes Wetter beten werde!

Was erhoffst du dir von deinem Debüt in Silverstone?

Eine tolle Vorstellung abzuliefern und um den Sieg zu kämpfen. Meine bestmögliche Form an den Tag zu legen und den britischen Fans etwas zum Feiern zu geben. Am Ende des Wochenendes hätte ich gern, dass die Leute 'Wow! Hast du gesehen wie gut Bradley heute war?' sagen. Das wird nicht einfach, aber ich werde alles dafür tun, was ich nur kann.

Denkst du, dass dein Fahrstil zur Strecke passen wird?

Yeah, natürlich. Die Strecke ist zwar nicht so technisch, wir ich das gern hätte und die Rundenzeiten werden eng beisammen liegen. Es gibt ein paar Sektionen, wo du Zeit gut machen kannst, aber es ist nicht wie zum Beispiel in Mugello, wo du, wenn du an einem Punkt die Konzentration verlierst, du auch gleich sehr viel Zeit verlierst. Das Gute ist, dass es für alle eine neue Strecke ist und jeder am Freitag vom gleichen Punkt aus beginnt.

Welche Strecke past am besten zu deinem Stil?

Überall dort, wo du weich fahren must. Plätze, wo du die beste Linie in jeder Kurve treffen musst. Wie Mugello, Indianapolis oder Phillip Island. Ich denke, dass Silverstone mir besser als manch anderen Fahrern passen wird, darum hoffe ich, dass es zu meinem Vorteil läuft.

Es war toll, dich das letzte Mal wieder bei alten Leistungen zu sehen...

Yeah, das macht auch viel mehr Spaß, ich kann wieder lachen! Es läuft jetzt besser und das erlaubt mir, konzentrierter zu sein. Wir sind wieder konkurrenzfähig und daraus resultiert, dass das Fahren wieder Spaß macht. Und das ist in diesem Spiel fundamental.

Quelle: Pressemitteilung Bancaja Aspar Team

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