De Meglio blickt auf seine bisherige Moto2-Saison

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Freitag, 18 Juni 2010

Der Franzose aus dem Mapfre Aspar Team spricht über die schwierige Anpassung an die neue Klasse und wie er seinen Fahrstil ändern musste. Er hofft darauf, in Silverstone von Beginn an stark zu sein.

Mike Di Meglios Einstieg in die Moto2-Klasse war nicht einfach und der Franzose war zwar schon nahe dran, hat es aber bislang nicht geschafft, in einem der ersten vier Rennen der Saison 2010 Punkte zu holen. Mit Platz 16 im ersten Rennen in Katar war er bislang am knappsten dran, beim vorigen Rennen in Mugello war er nicht im Ziel.

"Das erste Rennen in Katar war etwas schwierig für mich", erklärte der 125cc-Weltmeister von 2008, der voriges Jahr in der letzten 250cc-Saison mitfuhr und danach in der Moto2 bei Aspar blieb. "Wir hatten mit Platz 13 ein tolles Qualifying, aber im Rennen war der Vorderreifen nicht so gut und nach drei Runden konnte ich die Maschine nicht mehr so fahren, wie ich das wollte. Dadurch wurde ich 16. Wir haben dieses Wissen für das nächste Rennen genutzt und wussten, wir mussten die Maschine verbessern."

Nach dem Wechsel der Klasse gab es einige Dinge, an die er sich anpassen musste und Di Meglio erklärte, womit er zurechtkommen musste.

"Zu Beginn war es die Motorbremse und die Fahrlinie. Was in dieser Klasse eigenartig ist, man hat nicht so viel Kraft und wenn man hart für einen schnellen Kurvenausgang arbeitet, kann man auch nichts bekommen", sagte er. "Manchmal ist es besser, eine verrückte Linie zu nehmen und so zu fahren! Das ist in dieser Klasse besser. Ich versuche, die beste Linie zu haben und die Stärken des Motors zu nutzen, aber wenn man das in dieser Klasse macht, verliert man mehr als normal. Jetzt versuche ich meinen Fahrstil und meine Denkweise zu ändern, um schneller zu werden."

Nach dem zweiten Rennen wechselte das Mapfre Aspar Team zum Suter-Chassis, das half Di Meglio: "Die Suter ist zehn Kilo leichter als die RSV und für mich ist die Maschine leichter zu fahren. Beim Überholen kann man leichter die Linie wechseln", sagte er noch.

"Als wir das Rennen in Le Mans hatten, machte ich ein paar Fehler und in Mugello habe ich im Training viel gepusht. In der zweiten Session war ich Vierter. Wir haben uns aber nicht sehr gut für das Qualifying organisiert und starteten von 20. In dieser Klasse ist jeder sehr schwer zu überholen, da die Motoren alle gleich sind und es nicht so ist wie in der 250cc oder 125cc, wo man im Rennen zehn Fahrer überholen kann."

Die harte Arbeit wird weitergehen und Di Meglio hat sich nun starke Qualifyings zum Ziel gesetzt, um sich eine gute Chance darauf zu geben, WM-Punkte einzufahren. Er hofft darauf, dass er damit dieses Wochenende beim AirAsia British Grand Prix in Silverstone beginnen kann.

"Ich muss viel an meinem Qualifying arbeiten, denn ich weiß, wenn ich von zehn oder acht starten kann, dann wird das Rennen anders aussehen", sagte er. "Silverstone kann gut für mich sein, denn alle Fahrer werden schneller und wenn ich von Anfang an schnell sein kann, sollte ich eine gute Position erreichen. Ich lerne gerne neue Strecken. Ich habe bereits ein paar Runden gefahren und die Strecke ist schnell. Nach den ersten Runden im Training wissen wir mehr."

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