Lorenzo in Katalonien nicht zu stoppen
Der Führende der Weltmeisterschaft baute mit dem fünften Saisonsieg seine Führung weiter aus. Dani Pedrosa und Casey Stoner kamen beim Gran Premi Aperol de Catalunya auf zwei und drei.
Jorge Lorenzo ist der erste Yamaha Fahrer, seit Eddie Lawson 1986, der drei Rennen aufeinander von der Pole aus gewinnen konnte. Er holte sich beim Gran Premi Aperol de Catalunya den fünften Saisonsieg. Damit hat der Spanier einen Vorsprung von 52 Punkten in der Gesamtwertung.
Dani Pedrosa (Respol Honda) legte erneut einen Blitzstart hin und übernahm die Spitze, aber bereits in Turn 1 kam er zu weit raus und fiel zurück. Der Spanier machte sich aber sofort auf, die verlorenen Plätze wieder aufzuholen.
Aleix Espargaró (Pramac Racing) musste die Strecke kurz verlassen und Andrea Dovizioso (Repsol Honda) kämpfte derweil mit Jorge Lorenzo an der Spitze, überholte diesen sogar in der dritten Runde. Doch Lorenzo schlug zurück und übernahm erneut die Spitze.
Casey Stoner (Ducati Team) kämpfte um den dritten Platz, musste aber ebenfalls in Turn 1 weit gehen und fiel einige Plätze zurück. Damit lag er hinter Randy de Puniet (LCR Honda) und auch Pedrosa konnte vorbei schlüpfen. Unterdessen stürzte Espargaro aus dem Rennen, dem Spanier war in der sechsten Runde das Vorderrad weggerutscht.
Die 14 Runde erwies sich als Entscheidung für Marco Simoncelli (San Carlo Honda Gresini) der auf Platz sechs liegend stürzte, und Dovizioso verlor seine Maschine auf Platz zwei liegend. Der Italiener hob sie allerdings wieder auf und setzte das Rennen auf Rang 15 fort.
Damit hatte Lorenzo einen deutlichen Vorsprung von 5.5s, während Stoner und Pedrosa um die Platzierungen auf dem Podest kämpfen. De Puniet folgte auf Platz vier. Am Ende gewann Lorenzo mit 4.754s vor seinen Verfolgern, Pedrosa setzte sich wieder gegen Stoner durch.
Der vierte Platz ging an De Puniet, der mit der RC212V wieder ein beeindruckendes Rennen abliefern konnte. Dahinter folgte Rookie Álvaro Bautista auf Rang fünf für Rizla Suzuki mit der GSV-R.
Ben Spies (Monster Yamaha Tech 3) schaffte es sich wieder nach vorn zu arbeiten und kam auf Rang sechs, Loris Capirossi (Rizla Suzuki), Nicky Hayden (Ducati Team), Marco Melandri (San Carlo Honda Gresini Team) folgten dahinter, Héctor Barberá (Páginas Amarillas Aspar) komplettierte die Top-10. Dovizioso schaffte den 14. Platz.
Lorenzo hat nun 165, Pedrosa folgt dahinter 113. Dovizioso bleibt weiter auf Drei mit 91 Punkten, Hayden, De Puniet und Stoner konnten allesamt an Valentino Rossi vorbei gehen.
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