Neues 125ccm-Projekt von Bartol gestartet

new 125 project of Bartol
Dienstag, 28 September 2010

Die technischen Regularien dieser Klasse werden sich in 2012 ändern, doch der Österreicher will vor dem Ende der Zweitakter noch ein paar neue Ideen einführen.

Harald Bartols Erfahrung und Kompetenz in der Welt der Motorräder ist immens, nicht zuletzt sein Wissen über das Zweitakt-Prinzip, das Design von 125ccm-Motorren und sein Posten als Technischer Direktor bei KTM. Jetzt hat Bartol sein eigenes 125ccm-Motorrad konstruiert, noch kurz vor dem Ende der Zweitakt-Ära.

Der britische Youngster Dann Kent, der im diesjährigen Red Bull MotoGP Rookies Cup Vizemeister wurde und 2008 auch an der MotoGP Academy teilnahm, war der auserwählte Fahrer, um das Motorrad bei der jüngsten Ausgabe des CEV Buckler (Spanische Meisterschaft) in Albacete bei der Entwicklung assistieren durfte. Bartol hatte dies jüngst als Testgelände entdeckt.

Am kommenden Wochenende wird Kent als Ersatz für Lambretta am 125ccm-Grand Prix von Japan teilnehmen und der 16-jährige hat das Potenzial der von Bartol entwickelten Maschine bescheinigt. Das Design ist ähnlich dem, welches KTM letzte Saison in der Weltmeisterschaft verwendete, ehe sich der österreichische Hersteller am Ende des Jahres aus dem Wettbewerb zurückzog.

Kent beeindruckte auf dem Motorrad in Albacete, als er die viertschnellste Runde des Rennens fuhr. Bartols neues Projekt wird bei einem weiteren privaten Test in Spanien weiterentwickelt, ehe man an den letzten beiden Saisonstationen des CEV Buckler 2010 in Valencia und Jerez teilnehmen wird. Abhängig von dem, was dabei technisch herauskommt und welche Resultate man an diesen beiden Wochenenden einfahren kann ist die Entscheidung Bartols, der es nicht ausgeschlossen hat, dass man an der letzten Saison mit den aktuellen 125ccm-Zweitaktern im nächsten Jahr teilnehmen wird.

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