Pasini von Moto2 begeistert
Moto2™ wird unterstützt vonDer JiR-Pilot spricht über seine ersten Eindrücke der neuen Klasse und analysiert seine Situation nach dem ersten Rennen in Katar.
Mit dem sechsten Platz beim Saisonstart in Katar konnte Mattia Pasini gleich zu Anfang ordentlich Selbstvertrauen tanken. Der Italiener hatte sich die Position im Kampf mit Thomas Lüthi und seinem JiR Moto2 Teamkollegen Simone Corsi erkämpft. In der Saisonvorbereitung hätte er wohl nicht daran gedacht, so gut abschneiden zu können. "Bei den letzten Tests in Spanien lief es nicht so besonders gut. Das war verständlich, denn alles war für jeden recht neu. Wir haben verschiedene Lösungen probiert, alle waren anders. Es war ein Prozess, der viel Zeit brauchte, aber dadurch erhielt ich viele, sehr wertvolle Informationen", meinte er.
Der 24-Jährige, der mit einem Motobi-Chassis unterwegs ist, meinte weiter: "Das Rennen hat viel Spaß gemacht, ich war gut unterwegs und holte ein paar Positionen auf, aber ich konnte die Sechsergruppe vor mir nicht erreichen. Das ist schade, denn meine Rundenzeiten waren ihren ähnlich, doch der Abstand war einfach zu groß."
Nach seiner Meinung bietet die neue Klasse ein sehr ausgeglichenes Kräfteverhältnis, wodurch es während der ganzen Saison tolle Rennen geben sollte. "Die Motoren haben genügend PS und sprechen kräftig an. Wir haben eine gute Abstimmung gefunden. Dem Motorrad fehlt aber noch ein wenig und wir müssen es am Kurvenausgang besser machen. Das Gute ist, dass die Weltmeisterschaft aufgrund der gleichen Motoren hart umkämpft sein wird."
Weiter erklärte er: "In der Klasse sind die Kräfteverhältnisse ausgeglichen, denn jeder hat zwei gleiche Dinge: Motoren und Reifen. Das sind sicher keine kleinen Faktoren. Außerdem ist das Wettbewerbs-Niveau hoch. Ich fuhr in Katar von Position 18 los und war nur 1,2 Sekunden von der Pole weg."
Schließlich meinte er noch: "Das Potential für ein gutes Abschneiden und den Kampf an der Spitze ist da. In Katar habe ich die Chance verpasst, an der Spitze des Feldes zu fahren, aber die Zeiten waren gleich gut, also sind die Chancen da und es sieht positiv aus. Ich fühle mich auch im Team wohl, das seriös und gut vorbereitet ist. Wir müssen jedes Mal 110 Prozent geben, damit wir weiter besser werden."
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