Espargaró: "Es ist kompliziert, Marc ist extreme schnell"

Mittwoch, 14 Juli 2010

Der Tuenti Racing-Pilot, der zuletzt in Le Mans gewinnen konnte, liegt nur einen Punkt hinter dem Meisterschaftsführenden.

Pol Espargaró kommt dieses Wochenende zum eni Motorrad Grand Prix Deutschland in der Entschlossenheit, der Siegesserie von Titelrivale Marc Márquez ein Ende zu setzen. Er will sich die Führung in der Meisterschaft von seinem Landsmann zurückerobern. Nur ein einziger Punkt trennt die Beiden an der Spitze, doch Márquez konnte zuletzt vier Siege in Folge einfahren. Zuvor hatte Espargaró zwei Siege auf einen Streich gefeiert.

Der Tuenti Racing-Pilot war letzte Woche bei einem privaten Test im Motorland Aragón unterwegs, wo am 19. September die zwölfte Saisonstation über die Bühne gehen wird. Er arbeitete dort an ein paar Lösungen an seiner Derbi-Maschine, um sich selbst auf das Meeting am Sachsenring an diesem Wochenende vorzubereiten.

"Es lief gut und wir haben erreicht, was wir wollten: Die Strecke kennenlernen und am Motorrad ein paar Komponenten auszuprobieren. Wir haben ein Chassis, welches von Anfang an gut funktioniert hat, aber der Motor verliert ein kleinwenig", erklärte der 19-jährige nach zwei Tagen in Aragon, einer Strecke, die er nun bewundert.

"Ich mag sie sehr. Es ist eine Strecke für alle! Sie hat schnelle Sektionen, genauso langsame und die sind gut miteinander kombiniert. Es wird sehr viel Spaß machen, hier zu fahren, aber auch für die Fans zum Zuschauen."

Derzeit bei 131 Punkten haltend, kommentierte Espargaró das Titelrennen: "Die Sache ist wirklich kompliziert. Marc ist extrem schnell und wir verlieren am Start des Rennens etwas, aber ich denke, dass wir das hinbekommen, denn wir haben sehr gut gearbeitet. Ich entwickle mich als Fahrer genauso wie das Team und das Motorrad."

Das Ziel für Espargaró ist es dieses Wochenende, seine Vorstellung aus dem letzten Jahr auf dem Sachsenring zu verbessern. Damals donnerte er vom 19. Startplatz aus los und beendete das Rennen als Fünfter.

"Letztes Jahr hat es geregnet und ich startete von sehr weit hinten und im Rennen konnten wir ziemlich gut zurückschlagen. Dieses Jahr sind wir bereit, das beste zu tun, was wir nur können. Einen Sieg zu versuchen, dass das ist Hauptziel. In jedem Falle ist es eine Strecke, die ich sehr mag und eine, auf der ich gut bin", fasste er zusammen.

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