Der italienische Einfluss bei Tech3 Racing

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Mittwoch, 24 Februar 2010

Raffaele de Rosa und Daniele Romagnoli sprachen mit motogp.com über ihre Eindrücke vom Test in Barcelona.

Die Moto2 Weltmeisterschaft nimmt weiter Formen an. Vergangene Woche durfte eine Auswahl an Fahrern auf dem Circuit de Catalunya einen Test absolvieren und ihre Prototypen weiterentwickeln.

Auch der Rookie des Jahres 2009 der 250er Klasse, Raffaele de Rosa, war bei dem Test anwesend und bereitete sich auf seine erste Saison in der Moto2 Klasse mit dem Tech 3 Racing Team vor. Obwohl die Testarbeit des Italieners vom Wetter beeinträchtigt wurde, konnte er am Donnerstag und Freitag Fortschritte erzielen.

De Rosa beendete den Test mit einer Bestzeit von 1:50.5 Minuten und war damit etwas langsamer als sein Teamkollege Yuki Takahashi, der die schnellste Zeit fuhr. Trotzdem war De Rosa mit dem Gefühl auf seinem Tech 3 Chassis zufrieden.

"Wir haben nur die Hälfte der drei Tage genutzt, aber es war dennoch sehr nützlich, trotz der beiden Stürze, die mich etwas einbremsten", erklärte De Rosa. "Wir hatten viele Dinge zu testen und wir haben einige Materialien ausgewählt. Das Motorrad wird besser und ich bin zufrieden. Auch Guy Coulon (Chefmechaniker für das Team) arbeitet stets viel und zeigt mir neue Dinge. Wir haben einige Modifikationen für das Chassis und beim Tuning und müssen jetzt entscheiden, worauf wir unsere Arbeit beim nächsten Test in Valencia konzentrieren."

Ähnlich wie der italienische Fahrer war sein Technikchef Daniele Romagnoli zufrieden: "Es war trotz des Wetters ein positiver Test. Wir konnten nicht alles testen, was wir wollten, besonders in Hinblick auf das Tuning und die neuen Teile, aber davon abgesehen haben wir gute Fortschritte gemacht. Der zweite Tag konzentrierte sich auf die Konfiguration und dann auf den Fahrer. Für Raffaele war es das erste Mal, dass er eine Viertaktmaschine gefahren ist. Deshalb fuhr er so viele Runden wie möglich."

Der ehemalige Teammanager von Jorge Lorenzo fuhr fort: "Das Motorrad ist neu und ganz anders als die 250er Maschine. Wir müssen die Front noch verbessern, damit sie dem Fahrer mehr Vertrauen gibt, um schneller in die Kurven zu fahren. Zudem hatten wir etwas Chattering, das wir beheben werden."

"Es gibt noch Arbeit zu erledigen, aber die Zeit von Yuki zeigt zum Beispiel, dass das Motorrad konkurrenzfähig ist und dass wir dieses Potenzial auch aus Raffaele herausholen können. Wir haben noch viele Ideen für Valencia, sowohl bei den Teilen als auch beim Tuning."

Zu den Titelchancen seines Fahrers sagte Romagnoli: "Es ist noch zu früh, um etwas zu sagen. Nach den drei offiziellen Tests werden wir klarer sehen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Teams ihre Motoren für den ersten Test anders präpariert haben. Wir haben uns nicht darauf konzentriert. Ich glaube, Raffaele wird zu den Spitzenfahrern zählen."

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