Rossi beginnt in Japan als Schnellster
Der Italiener fuhr im FT1 in Motegi die schnellste Runde und begann das Wochenende wild entschlossen. Ein Schlüsselmoment für das Championat 2010 war, als der Repsol Honda Pilot Dani Pedrosa früh in der Session stürzte und sich das linke Schlüsselbein brach.
Valentino Rossi startete vielversprechend in das Wochenende des Grand Prix von Japan und fuhr im ersten freien Training am Freitag die schnellste Runde. Auf seinem letzten Umlauf der einstündigen Sitzung kam er auf eine Rundenzeit von 1:48,174 Minuten. Der Fiat Yamaha-Pilot übernahm damit den Spitzenplatz von seinem Landsmann Andrea Dovizioso, der am Ende 0,213 Sekunden hinter ihm gewertet wurde.
Die Meisterschaft nahm eine bedeutende Wendung, als Repsol Honda Pilot Dani Pedrosa unsagbar großes Pech hatte und sich sein linkes Schlüsselbein zweifach brach, nachdem er nach nur fünf Minuten im Auftakttraining gestürzt war. Der 25-jährige hatte erst zwei Runden gedreht, als er von seiner Werks-RC212V purzelte und mit der Trage zum Medical Center gebracht werden musste. Dort wurden seine Verletzungen nach Röntgenaufnahmen bestätigt.
Damit musste Dovizioso die Flaggen des Werksteams hochhalten und der Italiener führte bis in die letzten Momente der Sitzung, musste sich aber mit seiner Zeit von 1:48,387 Minuten doch mit Rang zwei begnügen. Nur 0,087 Sekunden hinter ihm lag WM-Leader Jorge Lorenzo, der exakt drei Zehntelsekunden auf die Pace seines Teamkollegen Valentino Rossi verlor.
Casey Stoner lieferte auf seiner Ducati Desmosedici GP10-Maschine die viertschnellste Zeit ab und war dabei nur sieben Tausendstel langsamer als Lorenzo. Ben Spies (Monster Yamaha Tech 3) hatte gegen Halbzeit der Session einen kleinen Umfaller und kam noch auf Rang fünf. Hiroshi Aoyama (Interwetten Honda MotoGP) komplettierte die Top Sechs und seine beeindruckende erste Session unterstrich, dass der Japaner für seinen HeimGP in ausgezeichneter Form ist.
Colin Edwards (Monster Yamaha Tech 3), Héctor Barberá (Páginas Amarillas Aspar), Loris Capirossi (Rizla Suzuki) – der nach Verletzung wieder zurückkehrt – und Marco Simoncelli (San Carlo Honda Gresini Team) waren alle in den Top Ten.
Einigen Piloten ging in der Session mal der Boden aus, so auch Randy de Puniet (LCR Honda), Marco Melandri (San Carlo Honda Gresini Team) und Aleix Espargaró (Pramac Racing), währen Nicky Hayden (Ducati Team) in den letzten fünf Minuten noch stürzte. Der Amerikaner blieb unverletzt.
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