Stoner glücklich nach Valencia Test und mit dem Honda Debüt
Der Australier zeigte sich nach Abschluss der Tests mit der RC212v gut gelaunt und setzte am späten Nachmittag die Bestzeit des Tages.
Casey Stoner legte ein ordentliches Debüt mit der Honda in Valencia hin und mit der Bestzeit am späten Nachmittag schickte er auch gleich eine Kampfansage an die Konkurrenz. Der 25-Jährige zeigte sich zufrieden mit seinen ersten zwei Testtagen auf der RC212V, auch wenn er sich noch weiter an die Maschine gewöhnen muss.
Stoner arbeitete mit der Elektronik und verschiedenen Chassis-Varianten. Zudem testete er einige neue Teile und Bridgestone-Reifen. Das ergab am Ende des Tages 62 Runden und eine Bestzeit von 1:32.066.
“Es gibt nicht viel, mit dem ich nicht zufrieden bin”, sagte Stoner nach dem Test. “Natürlich ist noch ein langer Weg vor uns mit der Maschine, aber wir haben schon ein ganz gutes Grundsetup erarbeitet. Wir müssen das Gefühl für die Maschine noch verbessern, vor allem in der Kurvenmitte, aber das wird, wenn wir ein bisschen mehr gefahren sind. An der Balance müssen wir noch etwas tüfteln, da ich einen anderen Fahrstil habe als die meisten Fahrer. Mit dem Setup das wir derzeit haben sind wir zufrieden und mit den Daten auch. Auch damit wie jeder gearbeitet hat.”
Gefragt nach dem Wechsel von Ducati, die er für vier Jahre fuhr, auf Honda sagte Stoner: “Es war ein sehr angenehmer Umstieg! An sich ist es nicht anders, als andere Maschinen-Wechsel, es fühlt sich sehr komisch an. Aber heute Morgen habe ich mich gleich viel wohler gefühlt und ich konnte besser arbeiten, als gestern. Wir konnten heute Fortschritte machen, hoffentlich in die richtige Richtung.”
Zu den größten Unterschieden der neuen Maschine sagte Stoner: “Der Motor läuft sehr rund. Was auch immer du mit dem Gas anstellst, ich kann sauber aus den Kurven herausfahren. Das Chassis ist auch gut, wir konnten wirklich extrem gut aus den Kurven beschleunigen. Sogar wenn ich ein wenig rutsche ist es nicht weiter wild und das ist eine angenehme Änderung für mich.”
“Wir müssen noch ein paar Veränderungen an der Elektronik vornehmen, sie schien mich etwas einzugrenzen und wir wollen die Motorbremse noch verbessern, damit habe ich etwas zu kämpfen. Aber in zwei Tagen konnten wir uns schon gut verbessern und mit ein wenig mehr Erfahrung können wir die Probleme beheben”, schloss Stoner.
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