Alvaro Bautista erlebt Afrika mit Riders for Health

Donnerstag, 15 Dezember 2011

MotoGP Star Alvaro Bautista startete das Abenteuer seines Lebens und sah mit eigenen Augen, wie er und andere MotoGP Piloten den Menschen in Afrika helfen können, an wichtige Arzneimittel zu kommen.

Der spanische Fahrer schloss sich am 23. November mit 18 weiteren Motorradfahrern und der Grand Prix Legende Randy Mamola für Riders for Health Experience Africa zusammen, wobei sie gemeinsam auf den gleichen Bikes wie die Health Worker übers Land fuhren, um die Gesundheitsversorgung in Afrika zu verbessern.

Schon zu Beginn des Abenteuers fasste Bautista seine ersten Eindrücke am zweiten Tag in Sambia mit einem Blog-Eintrag zusammen. Am Ende der Expedition teilte der 27-Jährige die folgenden Gedanken über seine Erfahrung:

“Die Leute wundern sich oft, was die MotoGP Piloten im Winter machen, wenn es keine Rennen gibt. Natürlich muss viel trainiert werden, aber in diesem November hatte ich das Glück, Sambia mit dieser wunderbaren Charity, Riders for Health, zu besuchen und an ihrem Experience Afrika Abenteuer teilzunehmen."

“Das Fahren hat Spaß gemacht und die Strecken neben der Route waren alle kurvenreich, wellig und schnell an einigen Stellen, es ging über zahlreiche verschiedene Oberflächen. Wir fuhren durch die Savannen, Maisfelder und in Wälder. Wir fuhren eine Woche lang und beendeten unser Abenteuer in Livingstone, nur ein paar Kilometer von den Victoria Falls entfernt. Ich dachte schon, mein erster Fahrtag sei wunderbar, aber die letzten beiden waren noch viel besser."

"Ich wusste immer, dass es wichtig ist, Riders for Health zu unterstützen, als ich ihnen Dinge zur Versteigerung beim Day of Champions überließ, aber zu sehen, was sie mit dem gesammelten Geld machen ist einfach wunderbar. Wir haben eine Klinik besucht und uns angehört, wie hart es für die Health Worker ist. Wir haben Menschen getroffen, die viele Stunden laufen mussten, um die Klinik zu erreichen, die so wenig hatte. Einer der Health Worker erzählte uns, dass sie sich auf um Dörfer kümmern, die 80 Kilometer entfernt sind. Ohne Fahrzeug, wie könnten sie da jemals hinkommen? Es ist so wichtig, sicherzustellen, dass die Health Worker ein Motorrad haben."

“Uns wurde auch erzählt, wie Riders for Health nach den Fahrzeugen sieht, damit sie nie kaputt gehen. Ein Motorrad kann so schnell kaputt gehen, wenn man die harten Straßen sieht. Deshalb sind die Mechaniker so wichtig."

“Was mich immer an Sambia erinnern wird ist, wie freundlich und lieb alle waren. Die Kinder haben angehalten und uns gewunken. Aber es war traurig daran zu denken, dass diese Kinder nicht die Möglichkeit haben, Kind zu sein. Wir haben ein Mädchen gesehen, die nicht älter als vier oder fünf war, und ihre Baby-Schwester auf ihrem Rücken trug. Sie musste auf ihre Schwester aufpassen, anstatt in die Schule zu gehen oder mit ihren Freunden zu spielen. In Spanien leben wir, um das Leben zu genießen. In Sambia leben sie, um zu überleben."

“Riders for Health hat mir die Möglichkeit gegeben, dieses unglaubliche Abenteuer zu unternehmen und ich möchte mich bei ihnen und ihren wundervollen Freunden bedanken, die wir unterwegs getroffen haben. Sie waren ein fantastisches Team und ich werde mich immer an sie alle erinnern."

“Es war sehr wichtig für mich zu sehen, wie wichtig die Arbeit der Riders for Health eigentlich ist und was die Unterstützung von uns allen in der MotoGP für einen Unterschied macht. Das ist etwas, an was ich mich für den Rest meines Lebens erinnern werden."

Wenn Sie wissen wollen, wie Sie bei Experience Afica 2012 dabei sein können, mailen Sie an experienceafrica@riders.org

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