Deutsche Piloten holen unvergessliches Doppel

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Mittwoch, 15 Juni 2011

Stefan Bradl und Jonas Folger haben sich beim verregneten Großen Preis von Großbritannien jeweils die Siege in den Klassen Moto2 und 125cc gesichert.

Bradl und Folger feierten am Sonntag in Silverstone beim Großen Preis von Großbritannien Siege, die für beide Fahrer und ihr Land ganz besonders waren: Der letzte deutsche Doppelsieg geht auf das Jahr 1991 beim Deutschland GP in Hockenheim zurück. Damals gewann Ralf Waldmann das Rennen der 125ccm-Klasse und Helmut Bradl, der Vater von Stefan Bradl, holte sich den Sieg in der 250ccm-Klasse.

Der Sieg in der Moto2-Klasse ging an den Meisterschaftsführenden Stefan Bradl, der über sein hart erkämpftes Resultat bei diesen Bedingungen, die während des Rennens immer schlimmer wurden, mehr als entzückt war.

"Es war das härteste und stärkste Rennen meiner Karriere. Ich habe immer ein Trockenrennen bevorzugt, dass ich also im Nassen so stark war, war beeindruckend, ich kann es selbst kaum glauben", sagte Bradl. "Im Warmup fanden wir ein gutes Setup und mein Start war großartig. Das schwierigste war es konzentriert zu bleiben."

Der 21-jährige fuhr mit seiner Kalex-Maschine des Viessmann Kiefer Racing Teams am Ende 7,601 Sekunden vor Bradley Smith (Tech3 Racing) über die Ziellinie, womit Silverstone zu seinem fünften Moto2-Sieg wurde. Damit liegt er nun gleichauf mit den fünf Siegen seines Vaters Helmut, der in der früheren mittleren Klasse auch fünf Triumphe feierte.

Jonas Folger aus dem Red Bull Ajo Motorsport-Team holte sich den Sieg in der 125ccm-Klasse, nachdem er als Achter losgefahren war. Schon früh im Rennen setzte er sich an die Spitze.

Aber für den 17-jährigen war es alles andere als einfach, denn bei diesen schwierigen Bedingungen kämpfte er mit Johann Zarco (Avant-AirAsia-Ajo) - während des gesamten Rennens. "Es ist erstaunlich, es war so ein langes Rennen und so schwierig. Es gab so viel Wind, wir sind so heftig gerutscht - und ich bekam richtig viel Druck von hinten!"

Er fuhr in seinem 44. Grand Prix-Rennen zu seinem ersten Sieg in der Weltmeisterschaft und konnte sich damit auch an den zweiten Platz der Gesamtwertung katapultieren. "Ich möchte mich bei meinem Team bedanken, denn ohne sie wäre ich nicht hier", rundete Folger ab.

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