"Verrücktestes Rennen des Lebens" für Crutchlow

Dienstag, 5 April 2011

In seinem erst zweiten MotoGP-Rennen konnte der Brite Cal Crutchlow beim Gran Premio bwin de España sein erstes Top Ten-Resultat einfahren - und das trotz eines Sturzes im Regenrennen.

Der 25-jährige Rookie startete als Neunter und war bei seinem ersten Besuch in Jerez schon auf dem Weg in die Top Fünf, als er den schwierigen Bedingungen zum Opfer fiel und stürzte. Der Monster Yamaha Tech 3-Fahrer konnte aber trotz seines Ausfluges ins Kiesbett weiterfahren, verlor aber logischerweise einige Plätze an seine Rivalen.

Im weiteren Rennverlauf stürzte noch Ben Spies und dann musste Crutchlows Teamkollege Colin Edwards mit technischen Problemen aufgeben - beide auf dem Weg auf das Podest. Das brachte dem Mann aus Conventry allerdings den achten Platz. Schade ist natürlich für Crutchlow, dass damit ohne seinen Sturz sein erstes Top Drei-Resultat in erst einem zweiten MotoGP-Rennen in seiner Debütsaison möglich gewesen wäre - wenn er denn nicht gestürzt wäre.

"Das war das verrückteste Rennen, welches ich jemals in meinem Leben gefahren bin", sagte Crutchlow. "Es war ein langes Rennen, 27 Runden. Es war unterhaltsam, da alles passierte. Ich stürzte, aber ich wurde dennoch Achter, was ein Platz besser ist, als wo ich das Rennen angegangen bin. Es war insgesamt nicht so schlecht. Wir müssen jetzt nur für den Rest des Jahres darauf aufbauen."

Viele Fahrer hatten im Rennverlauf Probleme mit den Abbauenden Bridgestone-Regenreifen und Crutchlow sagte dazu: "Der Regenreifen sah aus wie das, worauf ich es gewohnt bin Rennen zu fahren, am Ende sah er aus wie ein Slick, der am Ende ist. Mit den nassen Bedingungen am Anfang des Rennens war es perfekt, aber als es anfing aufzutrocknen, war es viel rutschiger. Die Reifen gingen ein und waren bis auf die Lauffläche runter und das machte es für die verbleibenden 17 Runden schwierig. Ich hätte es lieber gesehen, wenn es das ganze Rennen über geregnet hätte, aber mit diesen MotoGP-Motorrädern und den Bridgestone-Reifen wird die Oberfläche so schnell vom Wasser befreit. Aber das war für alle gleich."

"(Das nächste Rennen in) Estoril wird gut, solange ich die Strecke so lernen kann, wie diese hier. Und dann werden wir sehen, was ich tun kann", fasste er zusammen.

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