Motegi gerüstet und bereit für MotoGP Action

Donnerstag, 29 September 2011

Álvaro Bautista, Valentino Rossi, Jorge Lorenzo, Hiroshi Aoyama und Shinichi Itoh waren am Donnerstag zu Pressekonferenz vor dem Grand Prix von Japan.

nach zahlreichen Diskussionen findet der Grand Prix von Japan an diesem Wochenende auf dem Motegi Circuit statt und startete am Donnerstag mit der gewohnten Pressekonferenz vor der Veranstaltung, an der fünf MotoGP-Piloten teilnahmen.

Der Meisterschaftsführende Casey Stoner sollte normalerweise zur Pressekonferenz erscheinen, der Repsol Honda Fahrer war aber verhindert, da sein Flug zu spät landete. Dafür übernahm Hondas japanischer Wildcard-Pilot Shinichi Itoh seinen Platz bei der Vorveranstaltung.

Die weiteren vier Fahrer, die sich den Fragen der Medien stellten waren Valentino Rossi, Hiroshi Aoyama, Álvaro Bautista und Jorge Lorenzo. Der amtierende Weltmeister und dichteste Verfolger von Stoner sprach zuerst über seine Aufgabe an diesem Wochenende.

Lorenzo (Yamaha Factory Racing), der vier Runden vor Ende (inklusive diesem Wochenende) momentan 44 Punkte hinter Stoner liegt, begann: "Casey hat so viele Rennen gewonnen und er stand öfter als jeder andere Fahrer auf dem Podium, also ist es normal, dass er so viele Punkte hat. Vielleicht ist es zu spät, um mit ihm um die Meisterschaft zu kämpfen, aber trotzdem gibt es noch vier Rennen, 100 Punkte sind noch offen, also weiß man nie. Du musst Alles geben und alles ist möglich. Wir müssen in jedem Rennen um den Sieg kämpfen."

Lorenzo wurde in Motegi im letzten Jahr Vierter, gewann das MotoGP-Rennen 2009 hier und erwartet ein hartes Rennen an diesem Wochenende. Er ergänzte: "Normalerweise ist es eine schwierige Strecke für uns, denn sie hat viele Beschleunigungspunkte und lange, breite Geraden, aber wir kommen hier motiviert an, wollen um den Sieg kämpfen und werden sehen, was wird."

Rossi liegt momentan an sechster Position der Meisterschaft, er will gemeinsam mit seinem Ducati Team weiter an der Desmosedici GP11.1 arbeiten. Der Italiener stand in der Königsklasse in Motegi schon neun Mal auf dem Podium, inklusive einem dritten Platz im letzten Jahr nach einem harten Kampf gegen seinen damaligen Teamkollegen Lorenzo. An diesem Wochenende würde er sein Schicksal 2011 gern wenden.

Er wird die gleiche Maschine wie schon in Aragón fahren, wo seine GP11.1 bereits mit einem neuen Aluminiumteil an der Front des Chassis ausgestattet wurde.

“Es ist die gleiche Version, die wir bereits in Aragón probierten", sagte Rossi über das Bike. "Unglücklicherweise hatten wir dort Probleme mit dem Hinterradgrip und ich hatte die Reifen gegen Ende (des Rennens) zerstört. Hier wird es anders, wir müssen die Bedingungen der Strecke verstehen."

Er fuhr fort: "Wir kommen von einem sehr schlechten GP in Aragón, das Ergebnis war natürlich nicht was wir erwartet hatten, aber selbst letztes Jahr hatte ich in Aragón schon Probleme. Letztes Jahr hatte ich hier in Motegi ein gutes Rennen und ein gutes Ergebnis, ich stand auf dem Podium und war nicht so weit vom Sieg entfernt, also hoffe ich, dass ich mit der Ducati einen ähnlichen Schritt gehen kann und wir uns verbessern."

Nach dem Rennen in Aragón testete Rossi die neuste Version der zu entwickelnden Desmosedici für 2012 und kommentierte: "Wir haben nach dem Aragón Rennen in Jerez getestet und wir haben ein paar Daten mit denen wir für das 2012er Ducati Motorrad arbeiten, also werden wir während dieser Saison noch versuchen, so viel wie möglich zu verstehen."

Die 15. Runde ist für Aoyama sein freudig erwartetes Heimrennen und der San Carlo Honda Gresini Pilot ist entschlossen, etwas Besonderes für die Leute an der Strecke zu entwickeln, auf der er in der 250ccm-Klasse schon zwei Siege feiern konnte.

“Ich möchte mich bei denen bedanken, die hier her gekommen sind, um Rennen zu fahren, den es war meiner Meinung nach eine schwere Entscheidung und es bedeutet für die japanischen Motorradfans sehr viel", begann er. "Persönlich gesehen ist es mein Heimrennen und sicher sehr wichtig. Letztes Jahr war ich verletzt und konnte nicht das leisten, was ich gern gezeigt hätte und dieses Jahr war ich nach Assen ebenso verletzt und hatte viel Probleme mit dem Motorrad, aber nun geht es mir viel besser, ich fühle mich auf dem Bike gut und ich hoffe, dass ich diesmal viel besser fahren kann als im letzten Jahr. Mein bestes Ergebnis bisher war der vierte Platz in Jerez und ich möchte das hier gern verbessern."

Aoyama will sich vor allem in einem Bereich verbessern und sagte dazu: “Am Anfang des Rennens habe ich immer zu kämpfen, ich schaffe es nicht, genügend Druck auszuüben, aber ab Mitte bis zum Ende des Rennens läuft es dann besser, dann habe ich einen guten Rhythmus. Demnach ist mein Ziel, meine Leistung in der ersten Rennhälfte zu verbessern.”

Bautista konnte mit der 250cc Klasse in Motegi bereits gewinnen, der Rizla Suzuki Fahrer will an die guten letzten Rennen anknüpfen und ein Top-Ergebnis mit der GSV-R holen. Der Spanier konnte in den letzten Rennen starke Leistungen zeigen.

“Wir konnten in den letzten Rennen super fahren und gute Ergebnisse erzielen. Das wollen wir natürlich auch hier schaffen. Ich möchte noch ein Stück näher an die zweite Gruppe heran, mit Dovizioso, Spies und Simoncelli. Wir arbeiten wirklich gut und werden versuchen am Freitag einen guten Start in das Wochenende hinzulegen”, erklärte er.

Bautista sagte weiter: “Im letzten Jahr lief das Rennen hier gut, ich bin Siebenter geworden. Ich denke, dass wir diese Saison noch ein Stück besser sein können. Die Strecke liegt der Suzuki und ich hoffe, dass wir gut abschneiden werden.”

Itoh hatte als letzter Fahrer der Pressekonferenz das Wort. Der HRC Testfahrer, der mit einer RC212V unterwegs sein wird, hat eine Wildcard für Motegi und ist mit in der Box vom Honda Racing Team. Er erklärte wie wichtig es ist den Grand Prix von Japan mit zu bestreiten.

“Nach dem Unglück im März diesen Jahres, ist es fast wie ein Traum für mich, dass ich an diesem Wochenende hier starten kann. Ich möchte mich dafür bei Honda sehr bedanken und auch bei all meinen Sponsoren. Ich werde an diesem Wochenende mein Bestes geben und ich hoffe, ich kann etwas Optimismus an die Menschen geben, die so gelitten haben und auch immer noch leiden. Diese Strecke gehört zu meinen Lieblingen, ich werde alles geben aber auch darauf achten, den Stammfahrern nicht in die Quere zu kommen.”

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