Crutchlow beeindruckt vor heimischen Fans in Silverstone

Freitag, 10 Juni 2011

Cal Crutchlow begeisterte das erwartungsvolle Heimpublikum heute beim AirAsia British Grand Prix, der Monster Yamaha Tech 3 Pilot meisterte das unvorhersehbare Wetter und kam unter trockenen und nassen Bedingungen unter die Top-6.

Diese Morgensession wurde in kalten, aber trockenen Bedingungen abgehalten und es dauerte für Crutchlow lange, einen schnellen und konstanten Rhythmus zu finden. Der 25-Jährige wurde Sechster mit einer Bestzeit von 2:05,007.

Crutchlow war zuversichtlich, dass er am Nachmittag weitere Verbesserungen vornehmen könnte, aber die Regenschauer kamen bereits während der 125ccm-Session an. Die zweite MotoGP-Session begann somit auf einer nassen Strecke, aber mit einigen schnell trocknenden Sektionen. Crutchlow wurde mit unvorhersehbaren Wetterbedingungen konfrontiert.

Trotz weniger Erfahrung auf seiner Monster Yamaha Tech 3 YZR-M1 im Regen, zeigte Crutchlow seine Fähigkeiten und Flexibilität, eine außergewöhnliche Leistung auf seinem Weg zur viertschnellsten Zeit zu zeigen. Er beendete das Training mit einer Bestzeit von 2:18,109 und lag damit nur hinter Casey Stoner, Marco Simoncelli und Nicky Hayden.

Colin Edwards ging verständlicherweise etwas vorsichtiger zu Werke, der Amerikaner hatte sich erst am vergangenen Wochenende das Schlüsselbein bei einem Trainingssturz in Katalonien gebrochen.

Die erste Session erwies sich als anstrengend für den 37-Jährigen, der im Rahmen seiner Kräfte stabile Rundenzeiten hinlegte um seine Schulter zu testen. Er musste sich erst die Zuversicht wieder erarbeiten, nachdem er in Montmelo so schwer gestürzt war.

Edwards begrüßte den Regen, der am Nachmittag über der Strecke nieder ging, denn dadurch war die Anstrengung für seine Schulter nicht so groß. Er kam dennoch wieder auf Platz 16, wie schon am Morgen. Der Texaner ist aber zuversichtlich, dass er sowohl bei trockenen, als auch bei nassen Bedingungen in die Punkte fahren kann.

Cal Crutchlow:
“Ich war heute Morgen nicht sehr glücklich, obwohl ich in den Top-6 lag. Ich hatte Probleme mit der Stabilität des Motorrads und ohne dieses Problem hätte ich am Morgen in den Top-4 sein können. Wir hatten einige Probleme zu lösen und ich hätte heute Nachmittag gern noch eine trockene Session gehabt, um das Bike noch zu verbessern. Jetzt haben wir auch ein bisschen Erfahrung auf dieser Strecke unter nassen Bedingungen, für den Fall, dass es am Sonntag regnet. Es wär schön, wenn das Rennen trotzdem trocken wird, dann kann ich zeigen, was ich kann, aber ich denke, wir sind auch im Nassen gut aufgestellt. Die Bedingungen am Nachmittag waren unglaublich. Es war extrem nass in einigen Teilen, aber in anderen Abschnitten hatte es unglaublich schnell abgetrocknet. Eine Kurve war nass, die andere dann wieder trocken. Es war eine Lernsache, wo du pushen konntest und wo nicht. Die Bridgestone-Regenreifen haben auch auf den trockeneren teilen super gehalten, aber von en trockenen in die nassen Bedingungen zu kommen ist nicht leicht, denn dann sind die Reifen sehr aufgeheizt, es ist leicht, einen Fehler zu machen. Die Unterstützung des britischen Publikums war bisher fantastisch und ich habe mich konstant verbessert, also versuche ich morgen, in die erste Reihe zu kommen."

Colin Edwards:
“Heute ging es nur darum, wieder auf dem Motorrad zu sitzen und nach dem Sturz der letzten Woche erneut Vertrauen aufzubauen. Ich wollte nichts zu Verrücktes tun und die Schulter tat definitiv ein bisschen weh. Ich hatte ein paar Schmerzen beim Bremsen in den Rechtskurven und unglücklicherweise ist es auch noch eine Strecke mit zahlreichen Rechtskurven. Um ehrlich zu sein, fühlt sich die Schulter besser an, als ich dachte. Im Trockenen und im Nassen bin ich sehr zaghaft gefahren, besonders heute Nachmittag auf der nassen Strecke. Die Bedingungen waren wirklich die Schlimmsten, die ich mir vorstellen konnte, denn eine Kurve war trocken, die andere wieder nass. Einige Abschnitte sind ziemlich schnell abgetrocknet, während andere immer noch nass waren. Ich hatte nichts zu beweisen, aber am Ende hatten wir durch die nasse Session ein Gefühl für die Strecke aufgebaut, für den Fall, dass es am Sonntag regnet. Momentan würde es mich nicht weiter stören, wenn das Rennen am Sonntag nass ist. Ich würde ein Regenrennen momentan sogar bevorzugen, denn die Belastung der Schulter ist dadurch viel geringer als im Trockenen, aber wir müssen abwarten und sehen, was mit dem Wetter passiert."

Monster Yamaha Tech 3 Team Pressemitteilung

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