Änderungen in Personal und Schicksal bei Pramac

Freitag, 15 Juli 2011

Nachdem er in FT1 gefahren ist hat Loris Cairossi entschieden, dass er nicht weiter beim eni Motorrad Grand Prix Deutschland dabei ist, Sylvain Guintoli springt für den Rest des Wochenendes ein. Während dessesn genoss Randy de Puniet einen positiven ersten Tag der neunten Runde.

In der Pramac Racing Box war am Freitag auf dem Sachsenring zum Start des eni Motorrad Grand Prix Deutschland einiges los. Nach einem heftigen Sturz auf der niederländischen Strecke ließ Loris Capirossi die Rennen von Assen und Mugello aus, versuchte am Morgen in FT1 zurückzukehren.

Unglücklicherweise war die verletzte Schulter noch immer zu schmerzvoll für den Italiener, um ihm das Fahren zu erlauben, wodurch er gezwungen wurde, die neunte Runde aufzugeben. Der Franzose Sylvain Guintoli springt an seiner Stelle auf dem Sachsenring ein.

“Ich habe versucht zu fahren, aber mein Zustand ist noch nicht so gut und deshalb entschied ich, zu stoppen und mein Motorrad an Sylvain abzutreten”, sagte Capirossi gegenüber motogp.com. "Die Situation ist seltsam, denn die Rippen sind nicht allzu schlecht, aber das Schlüsselbein ist ein großes Problem Ich habe keine Kraft im Arm und ich kann auf dem Bike die Richtung nicht wechseln. Nun ist es eine gute Möglichkeit in den nächsten drei Tagen zur Physiotherapie zu gehen und dann eine Entscheidung für Laguna Seca zu treffen.“

Er ergänzte: “ich hoffe wirklich, dass es mir dort besser geht und ich fahren kann, ich mag die Strecke. Ich will während der Pause ein bisschen trainieren und richtig fit in Brünn wieder zurückkommen. Wir haben noch ein bisschen Zeit um wieder auf 100% zu kommen.“

Guintoli, der für den möglichen Einsatz anstelle von Capirossi schon vor zwei Wochen in Mugello testate, sagte zum Nachmittagstraining: “Es hat definitive viel Spaß gemacht. Wir sind immer noch sehr langsam und ich hab einiges zu tun, aber es war eine interessante Session. Diese Strecke ist sehr klein für dieses Motorrad, also ist es harte Arbeit, aber wir werden hart arbeiten und ich will versuchen, es zu genießen. Ich muss zugeben, dass ich nie dachte, dass ich es genießen könnte so langsam zu sein! Es ist ein großartiges Gefühl.“

Die beste Runde des Franzosen nach dem 45-minütigen Run lag bei 1:25.964, ganze 3.739 Sekunden hinter dem schnellsten Piloten, Marco Simoncelli. Er fuhr fort: "Ich weiß nicht, ob es irgendwelche realistischen Ziele gibt, denn diese Jungs sind so schnell und ich komme in der Mitte eines Rennens und der Mitte der Saison aufs Motorrad. Ich bin zudem drei Jahre lang Superbike gefahren, also ist alles anders – es kommt mir vor, als müsste ich alles neu lernen. Ich will es einfach genießen, vorwärts kommen und es ist eine komplett andere Erfahrung!“

Guintoli wird die Pramac Box am Wochenende mit seinem Landsmann Randy de Puniet teilen, der selbst einen guten Start in die neunte Runde erleben durfte, nachdem sein Start 2011 schwierig war. De Puniet war Achtschnellster mit einer Zeit von 1:23.037, nur acht Zehntel hinter Simoncelli und war sehr zufrieden mit seinem Gefühl, das er auf der GP11 entwickelte.

“Nach vielen schwierigen Rennen bin ich heute glücklich“, sagte er. "Wir fühlen uns richtig gut. Ich habe einen neuen Rahmen von Ducati bekommen und er scheint ein bisschen besser zu sein, als der Vorhergehende. Es ist ein kleiner Schritt, aber wir müssen weiter arbeiten und die Basis ist bereits gut. Es ist das Step 2 Motorrad, wie das von Nicky (Hayden). Es ist schwer, die Unterschiede zu vergleichen, denn diese Strecke ist eng und die Kurvengeschwindigkeit ist langsam. Insgesamt ist der Rahmen besser und wir werden an diesem Wochenende weiter daran arbeiten.“

Zudem kommt De Puniet bei diesem GP zu der Strecke zurück, auf der er sich in der letzten Saison das Bein brach. Er schloss ab: "Das Rennen hier letztes Jahr war ein Wendepunkt in meiner Saison und ich hoffe, dass es das auch in diesem Jahr wird, aber umgekehrt natürlich.“

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