West und Neukirchner mit deutlicher Verbesserung in Assen

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Dienstag, 28 Juni 2011

Auf der legendären Dutch TT in Assen, feierten die MZ Werkspiloten Anthony West und Max Neukirchner ihr bisher bestes Rennen dieser Saison.

Bei trübem Wetter mit Nieselschauern und zunächst nasser, später aber abtrocknender Strecke katapultierte sich West vom 20. Startplatz binnen einer Runde auf Rang 13, holte danach weiter auf und lief am Ende als toller Vierter ein. Nicht minder angriffslustig zeigte sich sein deutscher Teamkollege: Neukirchner hatte das Rennen aufgrund seines technischen Defekts im Qualifying von der letzten Position aus in Angriff nehmen müssen, rollte das Feld dann aber souverän von hinten auf und wurde am Ende Zehnter.

"So düster es im Training manchmal aussieht, so schön können dann die Rennen werden", freute sich MZ-Geschäftsführer Wimmer, der als Übergangslösung derzeit auch als Wests Cheftechniker auftritt. "Wir können heute sehr, sehr zufrieden sein. Vor allem das Ergebnis von Anthony war wie ein Befreiungsschlag. Anthony hat in diesem Jahr sehr viel Pech gehabt, doch heute haben wir den Spieß umgedreht. Wir hoffen, dass wir auf diesem Niveau weitermachen können."

Anthony West- 4.:
"Ich konnte mich das ganze Rennen über nach hinten verteidigen, ohne mich überholen zu lassen - ein großartiges Gefühl! Ich wusste, dass ein paar Jungs hinter mir waren, die mich gerne angegriffen hätten, doch statt unter Druck zu geraten, habe ich meinen Vorsprung ausbauen können und bin immer weiter nach vorn gekommen. Ich bin glücklich, dass wir auf dieser Position ins Ziel gekommen sind. Das war ein sehr wichtiges Resultat für uns. Erstmals haben wir auch mit dem Set-Up ins Schwarze getroffen!"

Max Neukirchner – 10.:
"Ich denke, das hat in der Moto2 so noch keiner geschafft: Von ganz hinten los zu fahren und noch in die Top-10 zu kommen. Das war wirklich ein phänomenales Rennen. Am Anfang musste ich erst einmal meinen Rhythmus und meine Konzentration finden. Ich wurde dann aber immer schneller und konnte bis zum Ende konstante Rundenzeiten durchziehen. Zum Schluss regnete es wieder. Da habe ich mir gedacht: Lass es bitte zu Ende sein! Denn der Hinterradreifen hatte fast überhaupt keinen Grip mehr. Doch jetzt sind wir alle extrem happy, und ich freue mich auch für den Anthony, dass er Vierter geworden ist!"

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