Positiver Start für das Monster Yamaha Tech 3 Team beim Heimrennen

Freitag, 13 Mai 2011

Die Truppe vom Monster Yamaha Tech 3 Team konnte einen guten Auftakt zum Heimrennen in Frankreich hinlegen. Colin Edwards und Cal Crutchlow fuhren konstant schnelle Zeiten am ersten Trainingstag und kamen in Le Mans auf die Plätze sieben und zwölf.

Die Sessions wurden bei guten Wetterbedingungen abgehalten, die Edwards und Crutchlow die Möglichkeit gaben, sich voll und ganz auf die Einstellungen ihrer Maschinen zu konzentrieren. Auch bei den Tests in Estoril konnte schon eine gute Vorarbeit geleistet werden. Der Amerikaner konnte seine eigene Zeit vom Morgen um fast eine Sekunde verbessern und war erfreut über die Fortschritte. Er musste kaum Änderungen am Setup vornehmen und beschloss den Tag mit 1:34.939 Minuten. Damit hatte er eine halbe Sekunde Rückstand auf die Spitze.

Crutchlow konnte ebenfalls gute Trainings hinlegen, obwohl er die Strecke von Le Mans erst lernen musste. Der Brite war am Morgen der zweitschnellste Yamaha Fahrer und hatte sich schnell an das harte Anbremsen gewöhnen können. Nach dem neunten Platz am Morgen, sah es so aus, als könnte Crutchlow auch am Nachmittag die Top-10 halten, allerdings kostete ein kleiner Sturz die letzten schnellen Runden. Am Ende konnte er sich um 0.6s verbessern und wurde Zwölfter. Der 25-Jährige hat noch Luft nach oben.

Colin Edwards, Monster Yamaha Tech 3

“Ich wusste, dass wir mit unseren Änderungen vom Estoril-Test einen großen Schritt machen würden, aber am Ende war das Motorrad ziemlich identisch, es gab keine großen Veränderungen. Ich fühle, dass wir sehr viel mehr Hinterrad-Grip haben und dass das Motorrad auch in die Richtung fährt, in welche ich es drücke. Die meiste Zeit des Jahres habe ich damit gekämpft, dass das Motorrad überhaupt etwas macht. Aber heute war es viel einfacher auf die Rundenzeit zu kommen. Es ist egal, auf welcher Strecke du fährst, wenn du fahren kannst, ohne gegen das Motorrad zu kämpfen, kannst du ein paar gute Runden runterreißen. Ich bin wirklich happy, aber wir können das Motorrad immer noch ein wenig besser machen. Insgesamt war es ein positiver Start und das ist eine wichtige Sache bei so einem großen Rennen für das Team und für Monster.“

Cal Crutchlow, Monster Yamaha Tech 3

“Ich bin sehr zufrieden mit dem Tag heute, wenn man von dem dummen Sturz am Ende absieht. Ich habe nur beim Anbremsen auf Turn 6 einen Fehler gemacht. Ich habe etwas zu hart gebremst und dabei ist mir das Vorderrad weggerutscht. Trotzdessen war ich nur eine Zehntelsekunde hinter Colin und er hat eine tolle Statistik auf dieser Strecke. In der Runde, in der ich stürzte, fuhr ich die besten Zwischenzeiten in den ersten beiden Sektoren und war nur zwei Zehntel hinter der Bestzeit bis zu diesem Zeitpunkt. Selbst wenn ich im letzten Abschnitt noch zwei Zehntel verloren hätte, wäre ich immer noch in die Top-6 gefahren. Der zwölfte Platz zeigt nicht das, was wir wirklich können. Wenn wir morgen so weitermachen wie heute, dann kann ich in problemlos in die Top-10 fahren. Mir wurde vorher gesagt, dass Le Mans leichter ist als Jerez und Estoril, ich denke aber, dass es schwerer ist, weil man nicht so leicht die Zehntel findet. Das macht es auch nicht leichter, wenn Casey Stoner rausgeht und direkt im ersten Training auf Rekordrundenzeit fährt! Wir können aber das Motorrad für morgen verbessern. Sobald ich am Gas drehe, muss ich weit gehen. Deshalb muss ich mich mit meinen Jungs zusammensetzten und einen Plan für morgen aushecken, um das Problem zu lösen. Es ist ein wichtiges Wochenende für das Team und Monster. Heute war ein positiver Start, deshalb freue ich mich auf den Sonntag und hoffe wieder um die Top-10 kämpfen zu können.”

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