Stoner führt das Fahrerfeld auf Phillip Island an

Freitag, 14 Oktober 2011

Zum Auftakt des Iveco Grand Prix von Australien war Lokalmatador Casey Stoner der Top-Mann in den Zeitenlisten. Seine Repsol Honda Teamkollegen Andrea Dovizioso und Dani Pedrosa kamen auf Sechs und Sieben.

Die Wetterbedingungen auf Phillip Island erwiesen sich als perfekt mit Temperaturen von 21°C Luft- und 44°C Streckentemperatur. Alle drei Fahrer zeigten sich aber wenig glücklich über die vielen Bodenwellen im Vergleich zum letzten Jahr.

Casey Stoner musste in FT1 einen Sturz hinnehmen und konzentrierte sich hauptsächlich darauf ein gutes Setup für seine RC212V zu finden. In FT2 gelang es ihm ein wenig mehr Grip zu finden, was ihm allerdings das gute Gefühl mit der Front wegnahm. Seine Tagesbestzeit blieb bei 1:30.475 Minuten. Andrea beschwerte sich unterdessen über die vielen Bodenwellen auf der Strecke und versuchte das Gefühl für die Front zu verbessern. Er wechselte zwischen der harten und der weichen Mischung, um heraus zu finden mit welcher er besser arbeiten kann. Dani hatte mit mangelnden Grip zu kämpfen und im Vergleich zum Morgen konnte er sich nur wenig verbessern. Er uns seine Crew werden versuchen in FT3 eine Lösung zu finden.

Casey Stoner:
"Ich fühlte mich heute nicht absolut wohl auf der Maschine und bin mir sicher, wir können sie stark verbessern. Die Strecke ist auf jeden Fall viel welliger als voriges Jahr und ich denke, es wird sehr schwierig, das Gefühl auf der Maschine zu 100 Prozent zu bringen, da die Strecke alles nur noch schlimmer macht. Generell haben wir herausgefunden, dass die Honda in einigen Bereichen besser ist als wir das voriges Jahr erlebt haben, aber mit diesen Bodenwellen ist es schwierig, in anderen Bereichen Vergleiche anzustellen. Wir müssen die Maschine so hinkriegen, dass sie die Bodenwellen mit der Front besser nimmt und müssen auch mehr Grip am Heck finden. Es gibt noch viel Arbeit, bevor wir das richtige Setup gefunden haben und wir wissen, wir können viel schneller sein."

Andrea Dovizioso:
“Das war kein einfacher Auftakt. Die Strecke hat einige Bodenwellen mehr als noch im letzten Jahr und man kann sie nur schwer ausmachen. Vielleicht weil der Belag recht dunkel ist, ich weiß es nicht genau. Ich hatte jedenfalls zu kämpfen ein gutes Gefühl für die Front zu bekommen. Wir haben mit dem harten Vorderreifen gearbeitet, denn der passt besser zu meinem Fahrstil. Durch die Bodenwellen ist es aber unmöglich die Maschine zu kontrollieren. Also wechselte ich auf die weiche Mischung, damit konnte ich meine Zeit aber auch nicht verbessern. Wenn es kälter wird dann wird es noch schwieriger, aber wir werden alles versuchen, um uns zu verbessern und eine gute Qualifikation hinzulegen.“

Dani Pedrosa:
"Am Morgen begann ich ruhig, um einfach ein Gefühl für die Strecke zu finden und wir fuhren eine ordentliche Zeit. Am Nachmittag hatten wir aber viele Probleme mit dem Grip am Heck, die Maschine drehte stark durch und wir konnten das während der Session nicht lösen. Die Tatsache, dass meine Rundenzeiten am Morgen praktisch gleich waren wie am Nachmittag, ist ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Das ist schade, denn morgen wird das Wetter nicht so gut sein wie heute, wahrscheinlich kälter, aber ich vertraue dem Team und hoffe, dass wir uns verbessern. Die Strecke ist auch sehr wellig, viel mehr als voriges Jahr. Das macht die Dinge nur noch schwerer, es gibt viele Orte, wo die Räder vom Boden abheben. Trotzdem, wir werden versuchen, einige Änderungen an der Maschine zu machen und ich werde mein Bestes geben, um meine Fahrweise zu verbessern. Schauen wir, was wir morgen ausrichten können."

Repsol Honda Pressemitteilung.

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