Edwards auf windigem Phillip Island starker Fünfter

Montag, 17 Oktober 2011

Monster Yamaha Tech 3 Pilot Colin Edwards kämpfte auf Phillip Island gegen die Elemente und erreichte beim von unvorhersehbaren Bedingungen geprägten Iveco Australien Grand Prix den guten fünften Platz.

Edwards beendete die erste Runde auf dem achten Platz, während er versuchte, zu Rennbeginn die unvorhersehbaren Windböen einzuschätzen und eine konstante Pace zu halten. Er war Siebter, als es dramatisch wurde und ein starker Regenschauer drei Runden vor Ende des Rennens einen kleinen Bereich von Lukey Heights bis zur schnellen Zufahrt zur Zielkurve einnässte. Der 37-Jährige entschloss sich, auf den Slicks draußen zu bleiben und nicht auf die YZR-M1 mit Regen-Setup zu wechseln, weil nur ein kleiner Teil der Strecke durch den Wolkenbruch beeinträchtigt war. Seine Entscheidung zahlte sich aus und er holte seine dritte Top-Sechs-Platzierung der Saison.

Sein Teamkollege Cal Crutchlow fuhr auch in Richtung eines soliden Top-Ten-Ergebnisses, als er während eines kurzen Regenschauers in der letzten Phase des Rennens unglücklich zu Sturz kam, während er einen spannenden Kampf mit Hiroshi Aoyama um Platz acht ausfocht. Das 27 Runden lange Rennen wurde bei sonnigen Bedingungen gestartet, doch ein starker Wind machte es schwierig, die schnelle und technisch anspruchsvolle 4,4 Kilometer lange Strecke zu meistern. Der Brite hatte Karel Abraham und Randy de Puniet gut hinter sich gehalten, als er in Runde 24 in Lukey Heights auf ein nasses Stück Asphalt traf. Aoyama stürzte unter ähnlichen Bedingungen direkt vor Crutchlow und der 25-jährige Brite konnte nach seinem Ausrutscher nicht mehr aufsteigen, um den verdienten Top-Ten-Platz nach Hause zu fahren.

Colin Edwards, Monster Yamaha Tech 3
"Heute ging es nur ums Überleben, denn die Bedingungen mögen im Fernsehen toll ausgesehen haben, weil die Sonne schien, doch der Wind war grauenhaft. Wir wissen, dass der Wind hier normalerweise eine große Rolle spielt, aber heute schien er besonders stark zu sein und es war von Runde zu Runde unmöglich zu beurteilen, wann eine Böe einen treffen würde. Ich fand einen recht guten Rhythmus und war zufrieden damit, auf Platz acht eine konstante Pace zu fahren, als das ganze späte Chaos losging. Es ist nie ein gutes Gefühl, wenn man Regentropfen auf dem Visier sieht und Slicks drauf hat, aber es gab nur auf einem kleinen Streckenteil Regen. Ich wusste, es war eine Flag-to-Flag-Situation, aber ich dachte nie darüber nach, für die Regen-Maschine reinzukommen. Ich fuhr in den letzten Runden einfach so hart ich konnte, aber auch so sicher ich konnte und Platz fünf ist ein tolles Ergebnis. Ich will Casey gratulieren, denn er war das ganze Jahr großartig und er ist ein verdienter Weltmeister. Als Mitstreiter muss man bewundern, was er geleistet hat."

Cal Crutchlow, Monster Yamaha Tech 3
"Ich bin ziemlich enttäuscht, denn es war ein sehr schwieriges Wochenende, daher wäre ein Top-Ten-Platz zum Abschluss recht positiv gewesen. Ich hatte einen echt guten Kampf mit Abraham, Aoyama und De Puniet und war zuversichtlich, dass ich zumindest Achter werden würde, doch ich kam in Lukey Heights und obwohl ich keinen Regen sah, lag ich im nächsten Moment schon. Das Eigenartige ist, Aoyama stürzte direkt vor mit auf demselben nassen Fleck, also war es quasi ein Synchron-Sturz. Ich hatte keine Ahnung, warum ich gestürzt war und jemand unter den Zuschauern sagte mir, es hatte sehr kurz geregnet und dann wieder aufgehört. Das ist schade, denn das hat mich ein ordentliches Ergebnis gekostet, doch jetzt konzentriere ich mich darauf, nächste Woche in Sepang wieder um die Top-Ten mitzukämpfen. Ich habe im Winter an der Strecke zwei Mal getestet und obwohl es schwierig war, habe ich seitdem so viel Erfahrung gesammelt. Darum gibt es keinen Grund, warum ich kein starkes Wochenende haben sollte."

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