De Puniet auf 10, Cudlin verpasst Top-12

Montag, 3 Oktober 2011

Das Pramac Racing Team startete gut in das Rennen am Sonntag beim Grand Prix von Japan. Nach den ersten sechs Runden lag man auf 8 und 13, mit De Puniet vor Cudlin.

Randy De Puniet reihte sich auf Rang acht ein, nachdem Dovizioso und Simoncelli ihn auf ihrem Weg nach vorn überholt hatten. Die beiden Italiener waren aufgrund einer Durchfahrtsstrafe zurück gefallen. Es sah so aus, als könnte der Franzose die Position halten, doch ein kleiner Fehler kostete zwei weitere Plätze. MotoGP-Debütant Damian Cudlin lag bis zur 13. Runde auf Rang zwölf, doch durch einen Fehler rutschte er über das Vorderrad weg. Trotz des Fehlers war es ein gutes Wochenende für den Australier, der sowohl Strecke als auch die Maschine kennenlernen musste.

Fabiano Sterlacchini – Pramac Racing Renndirektor:
“Obwohl Randy auf Rang zehn fahren konnte, was ein gutes Ergebnis ist, war es ein enttäuschendes Wochenende für uns. Mit all den Strafen die heute ausgesprochen wurden, hätten wir gedacht um Platz sieben oder acht kämpfen zu können. Cudlin legte bei seinem MotoGP-Debüt ein wirklich gutes Rennen hin, er kämpfte um Platz elf, machte aber einen Fehler. Dennoch hat er das gesamte Wochenende klasse gearbeitet.

Randy De Puniet:
"Ich bin nicht sehr glücklich, wir hatten das Potential für die Top-8. Zuerst lag ich hinter Aoyama, Elias und noch anderen Fahrern, aber dann sah ich die Strafen und ich dachte mich trifft es auch. In jeder Runde habe ich auf die Tafeln gesehen und ich habe auch nach meiner Nummer gesucht und daher bin ich langsamer gefahren. Ich habe aber zu spät gebremst und einen Fehler gemacht, weshalb ich den Kontakt nach vorn verlor. Ich versuchte wieder aufzuholen, aber es ist mir nicht gelungen. In Aragon lief die Maschine super, dort musste ich aber einem anderen Fahrer ausweichen und kam von der Strecke ab. Hier wiederum hatte ich kein gutes Gefühl mit dem Motorrad. Hoffentlich können wir in Australien etwas finden."

Damian Cudlin:
"Ich hatte einen guten Start und ich fühlte mich gut und dachte ich könnte Colin und Randy auf der ersten Runde überholen. Ich wollte aber keinen Unfall verursachen, das wäre als Rookie wenig gescheit gewesen. Mit dem Verlauf des Rennens kam ich immer besser mit der Maschine zurecht und ich konnte mit Akiyoshi mithalten. Ich wollte wenigstens an ihm dran bleiben und dann zum Schluss versuchen, ihn zu überholen, aber in der engen Linkskurve habe ich zu spät gebremst und die Front verloren. Es tut mir sehr leid, dass das Wochenende so zu Ende gegangen ist. Ich war davor nur einmal in anderen Klassen gestürzt, den Ausflug hier her so zu beenden hinterlässt einen bitteren Geschmack. Ich hoffe, dass ich in Zukunft noch einmal eine Chance bekomme und möchte mich beim Pramac Racing Team bedanken.”

Pramac Racing Team Pressemitteilung

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