Lorenzo arbeitet an Stabilität, Spies am Gesundheitszustand

Freitag, 30 September 2011

Die ersten MotoGP Trainingssessions zum Grand Prix von Japan begannen heute in Motegi mit verschiedensten Ergebnissen für die Yamaha Factory Racing Piloten.

Der amtierende Weltmeister Jorge Lorenzo zeigte einen soliden Start in die erste Session und machte sich mit etwas über sechs Zehntelsekunden Rückstand auf dem fünften Rang breit. Der Mallorquiner beklagte nach der Session die Stabilität seiner YZR-M1 beim Bremsen und will außerdem noch mehr Hinterradgrip finden. In der zweiten Session war das Setup verbessert und schraubte auch seine Zeit um sieben Zehntel nach unten, wodurch er die Lücke zum Ersten um fünf Zehntelsekunden ein wenig schließen konnte.

Lorenzos Teamkollege Ben Spies hatte indes mit einer Lebensmittelvergiftung zu kämpfen. Er war bereits am Donnerstag im Clinica Mobile behandelt worden, so dass der Amerikaner zumindest das Training am Morgen absolvieren konnte, wo er 0.9s hinter der Spitze lag. Am Nachmittag setzte allerdings Erschöpfung ein, so dass er sein Training vorzeitig, nach ur fünf Runden, beendete. Das Team wird weiter die Hilfe des Clinica Mobiles in Anspruch nehmen, um den Zustand von Spies bestmöglichst zu verbessern.

Jorge Lorenzo:
"Wir konnten am Nachmittag die Zeiten vom Morgen ziemlich verbessern, aber es ist immer noch nicht genug, der Wettbewerb ist hier sehr stark. Es wird ein schweres Wochenende, wenn wir um das Podium und den Sieg kämpfen wollen. Wir versuchen ein paar Dinge, um die Stabilität des Motorrades auf der Bremse und in den Kurven zu verbessern. Wir haben etwas kleines gefunden, aber wir müssen noch mehr finden. Wir sind Fünfter, was heute schlechter hätte sein können."

Ben Spies:
“Was für ein ernüchternder Start in das Wochenende! Ich glaube nicht, dass ich jemals so krank wie auf der Reise hier rüber war. Ich wurde fast nicht ins Flugzeug gelassen. Ich bekomme langsam meine Kraft wieder, dank der tollen Jungs in der Clinica, aber das war noch nicht genug, um in der zweiten Session richtig zu fahren. Ich bekam auf der Geraden einen Tunnelblick und fühlte, dass es für mich da draußen einfach zu gefährlich war. Ich arbeite heute mit der Clinica und morgen bin ich mir sicher, dass es ein wenig besser für das Qualifying sein wird und dann das Rennen. Es tut mir für mein Team und all die japanischen Fans sehr leid, die heute alle schon schauen gekommen sind."

Yamaha Factory Racing Pressemitteilung

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