Repsol Honda Trio freut sich über starkes Test-Ende

Donnerstag, 24 Februar 2011

Casey Stoner, Dani Pedrosa und Andrea Dovizioso waren sehr zufrieden damit, wie die drei Tage in Sepang gelaufen sind.

Der letzte Tag in Sepang erlebte drei sehr schnelle Repsol Honda Piloten. Innerhalb von zehn Minuten nach Öffnung der Strecke für die Testarbeit des letzten Tages fuhr Casey Stoner auf seiner ersten fliegenden Runde eine Zeit von 2:00.122 Minuten - das war um fünf Hundertstel schneller als seine schnellste Runde von Tag zwei. Auf seiner nächsten Runde schaffte Stoner dann allerdings eine 1:59.665 und war damit beinahe eine Sekunde schneller als der Streckenrekord aus dem Jahr 2009. Diese Marke blieb während der restlichen Session unerreicht.

Innerhalb von 15 Minuten nach dieser starken Vorstellung ließ auch Dani Pedrosa die Zeitenliste aufleuchten. Der Spanier fuhr eine 1:59.803 und brachte damit zwei Repsol Hondas außer Reichweite für die restlichen Fahrer. Der dritte Repsol Honda Pilot, Andrea Dovizioso, war mit einer Bestzeit von 2:00.541 Minuten auf Platz vier. Alle drei Zeiten waren innerhalb der ersten 45 Minuten des Tages gefahren worden.

Nach diesem virtuellen Qualifying setzten die Piloten das normale Testprogramm fort. Stoner verbrachte den Tag damit, an seinem Motoren-Managementsystem und seinem letzten Chassis-Vergleichscheck zu arbeiten, wobei er eine Entscheidung traf, welche Richtung er vor dem Katar-Test am 13. und 14. März einschlagen will. Pedrosa arbeitete ebenfalls an den Motoren-Einstellungen und erledigte am Morgen auch Fahrwerksarbeiten. Am Nachmittag konzentrierte er sich darauf, einen Longrun zu fahren, wobei das keine Rennsimulation war. Dovizioso führte weitere Chassis-Vergleiche und Geometrie-Änderungen durch und versuchte ein paar Elektronik-Einstellungen, die bei der Kurveneinfahrt helfen sollen. Am Nachmittag absolvierte er ebenfalls einen Longrun.

Casey Stoner, 1.

"Wir hatten einen guten Tag, an dem wir wieder die Chassis verglichen und ich freue mich darüber, dass wir eine Entscheidung für die Saison getroffen haben. Wir haben auch viel Elektronik für die Motorbremse probiert und in ein paar Bereichen Verbesserungen gefunden, während es Verluste in anderen gab; das müssen wir also korrigieren. Das Chassis, das wir gewählt haben, verhält sich immer so, wie wir das wollen. Egal welches Setup wir verwenden, wir können uns recht schnell daran anpassen. Wenn wir also in ein paar Wochen nach Katar kommen, werden wir gleichzeitig verschiedene Setups probieren und mehr Streckenzeit damit absolvieren können. Einige Änderungen können recht viel Zeit kosten, es wird also nützlich sein, zwei Maschinen mit identischem Chassis zu haben. Der Test war sehr produktiv für uns, wir machten hier heute einen Longrun - beinahe eine Renndistanz - und sammelten einige Schlüssel-Informationen. Ich fühle mich auf der RC212V wohler und wohler und ich kann es nicht erwarten, nach Katar zu kommen."

Dani Pedroa, 2.

"Wir hatten drei sehr gute Testtage; beide Tests hier in Sepang waren sehr positiv. Wir haben das Bremsen verbessert und viel mit verschiedenen Chassis-Konfigurationen und Elektronik-Einstellungen gearbeitet. Es war ein viel besserer Wintertest als voriges Jahr, auch wenn wir wissen, dass sich beim ersten Rennen alle verbessern werden. Ich verlasse Sepang zufrieden und ich denke, der Test in Katar wird uns eine weitere Gelegenheit geben, unsere Arbeit an einer anderen Strecke zu prüfen, die ein anderes Layout und andere Bedingungen aufweist, als das hier der Fall war. Ich habe in etwa gleich viel Zeit mit dem Vorjahrs-Chassis und dem modifizierten 2011er-Chassis verbracht und meine beste Zeit kam mit der 2011er-Version. Es wird aber gut, wenn ich das in Katar noch einmal checken und dann dort eine Entscheidung treffen kann. Ich denke, die Maschine und ich sind in guter Form und wir fahren mit mehr Selbstvertrauen nach Katar als voriges Jahr. Wir müssen aber mit unseren Beinen auf dem Boden bleiben, denn wir hatten zu Beginn der vorigen Saison viele Probleme und verbesserten uns stark, also können das die Anderen auch. Nichts ist klar, bis wir mit den Rennen beginnen."

Andrea Dovizioso, 4.

"Der gute Punkt ist, dass wir wirklich schnell sind und dass die ersten zwei Tests so gelaufen sind, ist eine tolle Sache. Als wir die Rennsimulation versucht haben, waren wir auch schnell, das hat also bestätigt, dass wir stark sind und kämpfen können. Nach dem Ende der Simulation entdeckte ich aber ein Problem an der Front - so wie in einigen Rennen 2009. Nach ein paar Runden verliere ich in der Mitte der Kurve Grip. Ich verlasse diesen Test jetzt sehr glücklich, wir sind aber weit davon entfernt, perfekt zu sein. Wir müssen studieren, was wir geändert haben, das dieses Problem ausgelöst hat, denn es trat auf, nachdem wir nur fünf Liter Benzin reingetan hatten. Dennoch, auch mit diesem Problem habe ich viele schnelle Runden gefahren und wir waren im Vergleich zum Vorjahr schnell. Ich denke, ohne das Problem an der Front der Maschine wäre ich in der Lage, eine ähnliche Pace wie Dani und Casey zu fahren. Daher bin ich glücklich."

Eine Presseaussendung von Repsol Honda

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