Stoner bricht Mugello Rundenrekord beim 800ccm-Test

Dienstag, 5 Juli 2011

Das Repsol Honda Team waren am Montagmorgen wieder auf der Resnnstrecke von Mugello zum letzten Saisontest der 800ccm RC212V, be idem Casey Stoner einen neuen Rundenrekord vorlegte. Alle drei Fahrer testeten eine neue Schwinge.

Casey Stoner war der erste Repsol Honda Pilot, der die Honda-Box verließ, 15 Minuten nachdem die Strecke geöffnet war. Der Australier, der in der Morgensession einen kleinen Sturz verzeichnet hatte, fuhr 47 Runden und fuhr auf seiner letzten Runde einen neuen Rundenrekord mit 1:47.326, war damit sieben Zehntel schneller als seine Pole-Position Zeit vom Samstag. Zur neuen Schwinge testete Casey einen neuen Bridgestone Vorderreifen und kleinere Setup-Teile seiner RC212V.

Andrea Dovizioso kam ebenso schnell auf ein anständiges Tempo, komplettierte 60 Runden und arbeitete an der Motorbremse und testete die neue Schwinge.

Der Plan für Dani Pedrosa, bezogen auf die Schmerzen seiner rechten Schulter und die angesammelte Müdigkeit nach dem Rennwochenende, war, kurze Runden mit langen Pausen in der Box zu kombinieren, um die neuen Öhlins Federbeine und andere Teile zu testen. Dani verließ die Strecke nach 26 Runden mit einem positiven Gefühl.

Der nächste Test für das Repsol Honda Team wird am 15. August in Brünn stattfinden, allerdings auf dem 1000ccm-Prototyp für 2012.

Casey Stoner:
"Heute Morgen war die Strecke sehr dreckig und ich hatte einen kleinen Vorfall in der Einfahrt zur ersten Kurve, aber das war nichts weiter. Wir hatten heute einige Dinge zu testen, einen neuen Vorderreifen von Bridgestone, der nicht so anders war als der, den wir momentan schon nutzen, vielleicht vermittelt er ein besseres Kontaktgefühl, also könnte es eine gutes Richtung sein, in die sie arbeiten. Wir testeten eine neue Schwinge und bekamen positives Feedback. Wir hatten mehr Traktion und ein bisschen mehr Grip entwickelte sich ein wenig früher, also musste ich das Motorrad nicht so oft aufrichten, was uns auf Strecken wie dem Sachsenring helfen dürfte, denn dort verbringst du die meiste Zeit in Schieflage. Allgemein haben wir nicht so viel probiert, das Motorrad war ähnlich abgestimmt wie am Renntag, wir haben zudem noch etwas kleines an der Hinterradfederung getestet und das war ebenso ein kleiner Schritt nach vorn."

Andrea Dovizioso:
“Es war ein sehr guter Testtag. Ich war sehr motiviert nach dem Ergebnis von gestern, also fuhr ich sobald ich auf der Strecke war eine konstant gute Geschwindigkeit in den mittleren 1:48ern auf benutzen reifen. Wir haben an der Motorbremse gearbeitet und verbesserten die Stabilität und dann haben wir noch die neue Schwinge getestet, die uns positives Feedback gab. Ich denke, wir werden sie auf dem Sachsenring nutzen, denn mit der neuen Schwinge kamen die Rundenzeiten einfacher, selbst wenn sich das Bike am Heck mehr bewegt. Ich bin immer noch nicht so stark auf den weichen Reifen, aber ich bin sehr glücklich mit meinem Gefühl für das Motorrad. Wir haben am Setup der Maschine gearbeitet und ich denke, dass wir am Sachsenring mit einer guten Basis ankommen, damit wir nur noch letzte feine Einstellungen für die Charakteristika der deutschen Strecke vornehmen müssen, denn die ist komplett anders als Mugello."

Dani Pedrosa:
"Es ware in kurzer, aber sehr interessanter und positive Test für uns. Wir wollten ihn vorrangig zur Verbesserung unserer Federung nutzen. Unglücklicherweise haben wir aufgrund meiner Schulterprobleme entschieden, die Vordergabel nicht zu testen, denn ich konnte nicht am Limit bremsen, also gab es keinen Grund, es jetzt zu probieren. Das ist die modifizierte Öhlins Gabel vom Test in Estoril, an dem ich auch schon durch meine Verletzung nicht teilnehmen konnte. Casey und Andrea nutzen sie aber seitdem und es scheint, als ist es ein großer Schritt nach vorn, also werde ich sie, sobald sich meine Fitness verbessert nutzen, denn dadurch wird das Bremsen verbessert. Vielleicht werde ich sie am Sachsenring während der Trainingssessions zusammen mit der neuen Schwinge probieren, die ich heute auch probieren konnte, aber ich muss mehr Runden damit zurücklegen, um eine endgültige Entscheidung zu treffen. Wir haben zudem zwei Federbeine getestet und erhielten positives Feedback. Wir haben gute Daten, die wir für die kommenden Rennen nutzen können, um mehr Grip in den Kurven zu haben und auch um im Kurveneingang die Empfindlichkeit zu reduzieren, wenn ich die Gänge schalten, zwei Aspekte, die ich verbessern will. Das war schon alles, was wir heute getestet haben."

Repsol Honda Pressemitteilung

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