West feiert zweiten Platz beim Heim-Grand-Prix

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Dienstag, 30 Oktober 2012

Nur eine Woche nach seinem Podiumsplatz im nassen Malaysian Grand Prix bewies QMMF Racing Team-Pilot Anthony West am vergangenen Wochenende seine Fähigkeiten bei sonnigen und trockenen Bedingungen und sicherte sich den zweiten Platz bei seinem Heim-Grand-Prix in Australien.

Der 31-jährige Queenslander startete vom neunten Platz, holte aber innerhalb der Spitzengruppe schnell nach vorn auf und befand sich in der vierten Runde bereits auf dem siebten Platz und in der fünften Runde auf dem vierten Platz. 53.000 Fans, die an den herrlichen Phillip Island Circuit gekommen waren, jubelten, als West Marc Márquez überholte und drei Runden vor Schluss den dritten Platz eroberte. In der letzten Runde machte er den zweiten Platz mit einem erfolgreichen Angriff auf Scott Redding perfekt.

Wests zweiter Platz war seit dem Grand Prix von Großbritannien im Jahr 2003 in der 250er-Kategorie sein erster Podiums-Erfolg bei trockenen Bedingungen und bedeutete auch einen Meilenstein für sein QMMF Racing Team.

Anthony West

„Was für ein tolles Rennen! Jeder hat wirklich hart gekämpft, aber ich blieb cool und während sie miteinander Spielchen trieben, konnte ich innen vorbeigehen. Sobald ich den vierten Platz erreicht hatte, dachte ich, dass sich die anderen wehren würden. Ich konnte sie hören, aber ich habe einfach weiter gepusht und gepusht und mich schließlich abgesetzt. Dann hatte ich Marc Márquez eingeholt: Am Samstag habe ich gedacht, dass er außer Reichweite sei, aber das nehme ich zurück! Auf der Geraden habe ich mich wirklich stark gefühlt und das Motorrad lief gut.”

„Die Speed ​​Up war von Anfang an schnell, und obwohl das Bike von Márquez immer etwas Besonderes war, habe ich ihn am Ende der Start-und Zielgeraden überholt, ein Manöver, von dem ich selbst wirklich überrascht war! In der Stoner-Kurve konnte ich meine Geschwindigkeit hoch halten und habe auf dem Weg in die Honda-Kurve eine Menge Zeit gutgemacht. Dort konnte ich dann Scott Redding überholen. Das ganze Wochenende lang habe ich mich stark gefühlt und ich wusste, dass ich mein Tempo während des gesamten Rennens aufrecht erhalten könne. Die Speed ​​Up passt zu dieser schnellen und flüssigen Strecke, aber wir sind auch sehr zufrieden mit dem Basis-Setup, dass wir endlich für dieses Bike gefunden haben!”

„Für mich war dies ein viel besseres Ergebnis als letzte Woche in Malaysia. Die Podiumsplatzierung dort hat mir nur ein großes Selbstvertrauen gegeben. Ich war so niedergeschlagen gewesen und das war es, was ich als Ansporn gebraucht habe. Heute haben wir das Ergebnis erreicht, welches ich im Trockenen wollte.  Jeder sagt immer zu mir, dass ich der Regenspezialist bin und dass es regnen wird und dass das gut ist, aber die Wahrheit ist, dass ich lieber im Trockenen fahre und ich bin sehr glücklich mit diesem Ergebnis.”

 

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