Leistung von West gibt QMMF und Moriwaki Anlass zu Hoffnung

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Donnerstag, 24 Mai 2012

Der völlig verregnete Monster Energy Grand Prix de France in Le Mans erwies sich als idealer Schauplatz für den Regenspezialisten Anthony West, auf dem er mit seiner Platzierung auf dem siebten Platz nicht nur sein persönlich bestes Ergebnis der laufenden Saison erzielte, sondern auch seinem Team die bislang beste Platzierung bescherte.

West steuerte seine Moriwaki von Position 27 in der Startaufstellung an den siebten Platz und hatte sich gegen Schluss des Rennens sogar kurzfristig auf Platz fünf vorgearbeitet. Das QMMF Racing Team hatte nicht gerade einen traumhaften Start in die diesjährige Rennsaison, in der Wests vorherige Platzierung in Jerez auf Position 16 das bisher beste Ergebnis war.

Das Team, das im Startfeld nunmehr als einziges noch das Moriwaki-Chassis einsetzt, dürfte aus dem Umstand Mut schöpfen, dass West selbst unter derart widrigen Bedingungen so konkurrenzfähig war. Der Australier, der nicht in den Genuss von Vorsaisontests gekommen war, hat den Ruf, ein äußerst geschickter Regenfahrer zu sein, meinte jedoch, dass diese Leistung seinem Team dabei helfen müsste, für die künftigen Rennen in allen Bereichen Fortschritte zu erzielen.

Anthony West:

„Wir hatten heute Morgen beim Warm-up ein Problem mit dem Grip am Hinterreifen und haben versucht, es mit einer anderen Abstimmung für das Rennen zu beheben. Die von uns durchgeführten Änderungen haben zwar eine gewisse Verbesserung erzielt, die reichte aber nicht aus. In den ersten Runden des Rennns hatte ich die ersten Highsider und wäre einige Male fast gestürzt, bis ich dann endlich eine Fahrweise finden konnte, um das Motorrad flüssig und effektiver zu fahren. Auf diese Art war es mir möglich, viele Fahrer zu überholen und näher an die Spitze aufschließen."

„Gegen Halbzeit des Rennens war das Motorrad dann etwas einfacher zu fahren, dann aber nahm der Regen zu und ich wäre erneut fast gestürzt. Alles in allem muss es wohl so zehn Gelegenheiten gegeben haben, bei denen ich zu Boden hätte gehen können, manchmal saß ich gar nicht mehr im Sattel und meine Füße hatten keinen Kontakt mehr zu den Fußrasten. Ausreichend Grip zu finden war schwierig und ich habe Glück gehabt, im Sattel geblieben zu sein. Ich war ziemlich sauer, als mich am Ende die Gruppe, in der ich gefahren bin, erneut überholte und ich zwei Positionen verlor. Mein Ergebnis hätte noch besser sein können, aber alles in allem bin ich immer noch zufrieden. Es war gut für das Team, diesen siebten Platz zu erzielen, und ich glaube, dass wir darauf aufbauen und daran anschließen können!"

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