Folger verpasst nach Startmissgeschick Top-10 nur knapp

Dienstag, 30 Oktober 2012

Wegen einem Frühstart verordnete die Rennleitung dem MAPFRE Aspar-Piloten Jonas Folger eine Boxengasse-Durchfahrtsstrafe. Dennoch kam Folger nach einer tollen Aufholjagd noch als Elfter ins Ziel. Luca Amato verzeichnete bis dato sein bestes Rennen, als ihn plötzlich ein technisches Problem zur Aufgabe zwang.

Manchmal ist die Aufregung vor dem Rennen so riesig, dass Fehler passieren können, so geschah es am vergangenen Sonntag bei Jonas Folger, einer der Haupt-Kandidaten für den Sieg auf Phillip Island, dass er beim Start die Kupplung minimal zu früh losgelassen hatte und später dafür, neben vier weiteren Fahren, wie Louis Rossi, Luis Salom, Alberto Moncayo und Jack Miller, mit einer Durchfahrtsstrafe durch die Boxengasse bestraft wurde. Der 19-Jährige kam, nachdem er zuvor in der Spitzengruppe gekämpft hatte, auf Position 23 zurück ins Renngeschehen und belegte nach einer tollen Aufholjagd schließlich noch den elften Platz und nahm fünf wertvolle WM-Punkte mit nach Hause.

Luca Amato hatte ebenfalls Pech. Der Rookie des Teams startete von Position 28 und arbeitete sich durch das Feld bis auf Platz sechszehn nach vorn, als in Runde acht ein Motorproblem seinem Rennen ein Ende setzte.

Jonas Folger

„Ich war vor dem heutigen Rennen etwas nervöser als sonst. An den kühlen Trainingstagen habe ich mir eine leichte Verkühlung eingehandelt. Deshalb habe ich mir Sorgen gemacht, ob während dem Rennen auch alles gut gehen würde. Vielleicht hat das alles zusammen gespielt, dass mir dieser dumme Fehler passiert ist. Ich habe unbewusst die Kupplung kurz losgelassen, konnte aber das Motorrad aber noch rechtzeitig stoppen. Nach dem Start habe ich nicht gewusst, ob ich eine Durchfahrtsstrafe bekomme oder nicht. Jedenfalls habe ich vom Start weg ordentlich Druck gemacht und nur wenige Runden später hat mir dann meine Crew angezeigt, dass mir die Rennleitung einen Penalty aufgebrummt hat. Mir war sofort klar weshalb, trotzdem war es frustrierend, da ich mich locker in der Führungsgruppe halten konnte. Bei der Abstimmung und Getriebeübersetzung sind wir davon ausgegangen, dass ich während dem Rennverlauf in einer Gruppe fahren werde, wo es viel Windschatten geben wird. Nach der Durchfahrtsstrafe ist dann mein Rennen etwas mühsamer verlaufen, weil mir auf langen Geraden einfach ein Windschatten fehlte. Ich habe dennoch alles gegeben und unsere Rundenzeiten waren ähnlich, wie diejenigen der Führungsgruppe. Nie zuvor ist mir ein Missgeschick wie dieses passiert, daher habe ich heute wieder eine Lektion dazugelernt und am Ende hat es noch fünf WM-Punkte als Belohnung für meine Aufholjagd gegeben.”

Luca Amato

„Das Warm-up heute Morgen lief sehr gut. Es gelang mir, eine Sekunde schneller als im Qualifying zu fahren. Wir fanden eine gute Einstellung, die mein Vertrauen wachsen ließ. Ich fühlte mich großartig und habe das Fahren genossen. Ich war weit zurück, konnte aber viele Fahrer überholen. Leider hatte ich ein Motor-Problem und musste aufgeben. Wenn man die positive Seite betrachtet, dann habe ich einen Weg gefunden, mich auf dem Motorrad wohl zu fühlen und kann die nächste Runde kaum erwarten.”

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Mapfre Apsar Team Moto3.

 

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