Das Avintia Blusens Team sucht weiter nach Fortschritten

Freitag, 22 Juni 2012

Das MotoGP™-Rennen in Silverstone, der Hertz Grand Prix von Großbritannien, war wieder eine zweischneidige Angelegenheit für das Avintia Blusens Team.

Der kolumbianische Fahrer Yonny Hernandez wurde vom Briten James Ellison (Paul Bird Motorsport) kurz vor der Ziellinie vom 14. auf den 15. Platz verdrängt und nahm einen Punkt mit nach Hause. Sein Teamkollege, der Spanier Iván Silva, will sein Rennen sicher so schnell es geht vergessen, nachdem er immense Probleme mit dem Hinterrad-Grip hatte. Nicht gerade hilfreich war, dass er im Training die neue Vorderradgabel ausprobierte, diese aber letztendlich nicht im Rennen einsetzte und dadurch Zeit fehlte, um ein geeignetes Renn-Setup zu erarbeiten.

Das Team bleibt optimistisch, aber zur selben Zeit realistisch. Die BQR FTR- Kawasaki ist ein ehrgeiziges Projekt und das Team konnte bereits enorme Fortschritte seit der ersten Fahrt zum Vorsaison-Test machen. Hinzu kommt Silvas Aufgabe, das in Spanien hergestellte Teil-Carbon-Chassis von Inmotec seit dem Jerez Grand Prix zu beurteilen. Und während die vier ART-Maschinen momentan die stärksten CRTs im Starterfeld sind, sind beide Fahrer nach dem Kampf zwischen Hernandez und Ellison zuversichtlich für weitere Fortschritte im nächsten Rennen in Assen.

Yonny Hernandez

"Wir hatten einen schlechten Start am Sonntag und danach hatte ich alle Mühe, die CRTs einzuholen. Ich hatte ein sehr schönes Duell mit Ellison und die letzte Runde war verrückt. Wir haben uns mehrmals gegenseitig überholt, das war aufregend. Am Ende konnte ich einen Punkt holen, aber im nächsten Rennen will ich unter die ersten drei CRT-Fahrern kommen."

Ivan Silva

"Wir sind auf einer Position, wo wir nicht sein wollen, aber ich muss mich beim Team bedanken, die ständig Dinge ausprobieren, um Fortschritte zu machen. Am Rennwochenende haben wir eine andere Gabel probiert, aber im Warmup sind wir wieder zum Setup von Montmeló zurückgekehrt, wodurch es etwas besser lief. Später im Rennen hatten wir nicht viel Grip mit dem Hinterrad und es war kompliziert. Nochmals Danke ans Team fürs nicht müde werden und ich hoffe, dass wir in Assen einen bessere Platzierung erreichen."

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