BMW spricht über die MotoGP™

BMW talks MotoGP racing
Freitag, 16 März 2012

motogp.com sprach bei einer Präsentation in Barcelona vorige Woche mit dem Präsidenten von BMW Motorrad, Hendrik von Kuenheim, um herauszufinden, ob BMW in Zukunft in die MotoGP™ einsteigen könnte.

Bei einer Präsentation der neuen BMW Maxi Scooter Modelle, dem C 600 Sport und dem C 650 GT, im Me Hotel in Barcelona vorige Woche nahm sich der Präsident von BMW Motorrad die Zeit, um über eine mögliche Beteiligung an der Weltmeisterschaft zu sprechen.

Bei einem Versuch, die BMW Marke zu modernisieren, führte BMW vor zwei Jahren das S1000RR Superbike ein. Hendrik von Kuenheim erklärte die Entscheidung: "BMW baut seinen erfolgreichen Boxer-Motor seit 90 Jahren: Es ist der meistgebaute Motorradmotor der Welt und wohl auch der zuverlässigste Motor der Welt. Er gab BMW ein Image, das es als nicht aggressiv, nicht sehr modern oder sportlich zeigte. Also entschieden wir vor ein paar Jahren, das Superbike, die S1000RR einzuführen."

"Es wurde unmittelbar zum Maßstab und zur Referenz für die schnellsten, kräftigsten und leicht zu fahrenden Motorräder", fuhr von Kuenheim fort. "Damit haben wir junges und sportliches Blut in die BMW-Marke gebracht und das muss mit Tatkraft unterstützt werden. Deshalb sind wir in der World Superbike Serie."

Der BMW Motorrad Chef sprach über die Notwendigkeit von Wettkampf für die Marke und wie ihr momentanes Rennprogramm einen logischen Schritt in die MotoGP darstellt. "Wir haben bisher in der Superbike nicht gewonnen, aber wir sind nah dran. Wenn wir einmal siegreich sind, werden wir vielleicht nach Höherem streben. Die MotoGP ist das meistgesehene Motorradrennen der Welt. Nach der F1 ist sie der Maßstab für Motorsport. Aber wenn man die einzelnen Rennen und die Anzahl der Zuschauer betrachtet, wie in Jerez oder Assen, gibt es kein Rennen in der F1, das auch nur annähernd an die Zuschauerzahlen herankommt. Also ist es eine tolle Plattform für uns und wir müssen darüber nachdenken. Es ist ein grundlegender Schritt."

Mit Blick auf BMWs momentane Unterstützung von Suter in der Weltmeisterschaft, was ein Schritt in Richtung größerer Beteiligung in der MotoGP ist, äußerte Kuenheim: "Wir werden sehen, wie Herr Suter abschneidet, denn das ist seine Initiative. Er bekommt zwar Unterstützung von BMW, aber es ist sein Projekt. Es wird interessant sein zu sehen, wie es läuft und welches Potential sein Projekt hat."

"Ich glaube, da die neuen Regeln und Vorschriften nun in Kraft getreten sind, passt unser Motor mit seiner Bohrung und dem einen Liter Hubraum ziemlich gut in den MotoGP Rennsport. Aber der Rennsport ist teuer, also müssen wir darüber nachdenken", schloss Kuenheim mit einem Lächeln ab.

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