Capirossi über seine neue Rolle und die Bridgestones

Donnerstag, 9 Februar 2012

Bridgestones Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsberater der Dorna, Loris Capirossi, wurde letzte Woche beim Sepang Test fortgesetzt. Dabei gab der dreifache Weltmeister zur weiteren Enwicklung der Bridgestone MotoGP™ Reifen 2012 Input.

Während seines Aufenthalts in Malaysia nahm sich Capirossi Zeit, um mit www.bridgestonemotorsport.com über seine neue Rolle bei der Dorna, die Reaktionen der Fahrer auf die Bridgestone Reifen 2012 und seine Hoffnungen für die Zukunft der MotoGP zu reden.

Loris, wie fühlt es sich an auf eine Rennstrecke zu kommen und nicht in der Lage zu sein ein paar Runden zu drehen?
"Besonders am ersten Tag, als ich dort ankam, war es hart die anderen Fahrer auf der Strecke zu sehen und ich stand nur rum und beobachtete sie beim Vorbeifahren, aber das ging sehr schnell vorbei."

"Das Gute daran ist, dass ich für mich selbst entschieden habe aufzuhören und deshalb bin ich glücklich, denn während der 22 Jahre als Fahrer hatte ich immer alles, was ich wollte. Etwas, das sich jetzt als Sicherheitsberater sehr verändert ist, dass ich in diesen Tagen über einhundert Kilometer zwischen den Boxen hin und hergelaufen bin, um mit den Fahrern zu reden - das war sehr seltsam!"

Wie kam es zu deiner Ernennung als Sicherheitsberater der Dorna?
"Ich habe mich oft mit Carmelo [Ezpeleta] unterhalten und er sagte immer, dass er gern hätte, dass ich für die Dorna arbeite, wenn ich mit dem Fahren aufhöre, aber zunächst war es nur eine Idee. Als ich dann letztes Jahr bekannt gab, dass ich aufhören werde, entschieden wir, dass ich als Sicherheitsberater arbeiten würde und darüber bin ich wirklich glücklich, denn ich bin seit 2003 in der Sicherheitskommission und habe nie ein Treffen verpasst und während dieser Zeit, denke ich, dass wir wunderbare Arbeit geleistet haben, um die Sicherheit der Fahrer zu verbessern."

"Nun kann ich in meiner neuen Rolle weiterhin auf diesem Wege helfen und jedem die Möglichkeit geben, meine Erfahrung zu nutzen, den sicherlich bringe ich nach 22 Jahren im GP eine Menge mit."

Was war der Hauptgrund für dein Treffen mit Bridgestone in Sepang?
"Dieses Jahr habe ich in meiner Rolle als Sicherheitsberater viele Verpflichtungen, aber der Test in Sepang gab mir die Möglichkeit, die gute Arbeit fortzusetzen, die Bridgestone und ich vorigen November in Valencia begonnen haben. Trotz jüngster Kommentare in den Medien, die mir falsch zugeschrieben wurden, haben Bridgestone und ich eine lange und positive Beziehung und in Malaysia haben wir unsere Pläne für die Saison gemacht sowie die Reifen für 2012 besprochen und wie die Fahrer darauf reagieren."

Und wie haben die Fahrer auf die Reifen für 2012 reagiert?
"In meinen Gesprächen mit den Fahrern zeigte sich das generelle Gefühl, dass die Reifen für 2012 sehr gut sind und sie sind zufrieden mit dem verbesserten Gefühl, das geboten wird. Das ist wichtig für das Vertrauen des Fahrers. Zudem lieferte der experimentelle Vorderreifen, der in Sepang getestet wurde, den Fahrern ein besseres Verständnis für die Entwicklungsrichtung von Bridgestone."

"Erhlich gesagt liefen die Dinge hier wirklich positive und ich freue mich, dass ich dabei helfen kann, Bridgestone ein paar Informationen der Fahrer zu liefern."

Die Fahrer sind zufrieden mit deiner neuen Rolle?
"Ja, absolut. Ich habe viel Verantwortung mit meinen neuen Aufgaben, die Reifen sind nur ein kleiner Teil. Am Wichtigsten ist dabei wie ich mit den Fahrern umgehe und ich verstehe ihre Sprache. Ich war in ihrer Situation bis vor wenigen Monaten, also können sie mir vielleicht einiges erklären, was die anderen bislang nicht verstanden haben. Die Fahrer respektieren mich, was mich in eine gute Situation bringt."

Was denkst du, welche Richtung wird die MotoGP in Zukunft einschlagen?
"Dieses Jahr ist schon einmal sehr anders als die vergangenen. CRT wurde eingeführt, alle wissen wie es um die Finanzen steht und wir müssen eine Lösung dafür finden und sehen, ob wir die Kosten reduzieren können. CRT ist der erste Schritt, wir müssen versuchen ihn umzusetzen, so dass sich in ein paar Jahren die Dinge wieder verbessern."

"Ob das nun heißt, dass alle Maschinen CR werden, kann man noch nicht sagen. Ich selbst glaube aber, dass wir weiter in diese Richtung gehen müssen. Ich hoffe, dass wir mit diesem Jahr einen großen Schritt machen werden, was die Änderung der MotoGP betrifft."

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