Corsis fünfter Platz in Catalunya stärkt FTR in der Moto2™

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Freitag, 8 Juni 2012

Nach einem schwierigen Start für den britischen Chassis-Hersteller FTR in der Moto2™-Meisterschaft, kam mit dem fünften Platz von Simone Corsi (Came IodaRacing Project) im Catalunya-GP ein Schub nach vorn.

FTR war bisher eine der Erfolgsgeschichten in der Moto3™-Klasse, als einige Fahrer nach dem Eröffnungsrennen in Qatar auf das Chassis gewechselt sind. Allerdings ist es in der Moto2™ fast umgekehrt. Bereits unter den Zahlen vom letzten Jahr, fahren derzeit nur zwei Piloten mit dem FTR-Chassis - letztes Jahr in Valencia sah man zehn Fahrer in der Startaufstellung.

Julián Simón von Blusens Avintia wechselte nach der ersten Runde zu Suter, und Angel Rodriguez folgte mit einem Wechsel zu Bimota mit seinem Desguaces La Torre SAG Team. Die einzigen Vertreter des britischen Herstellers sind Marco Colandera vom SAG Team und Simone Corsi.

Während Colandera mit dem Motorrad zu kämpfen hat, sieht es so aus, dass Corsi die Maschine in den Griff bekommt, was in eine deutliche Steigerung in Form einer Top-5-Platzierung in Montmeló nach nur fünf Rennen gipfelte. Und das nach einer hart umkämpften Schlacht mit den drei Suter-Maschinen von Esteve Rabat (Pons 40 HP Tuenti), Toni Elías (Mapfre Aspar Team) und Alex de Angelis (NGM Mobile Forward Racing), sowie der Kalex von Scott Redding (Marc VDS Racing Team) und der MotoBI von Johann Zarco (JiR Moto2).

Corsi ist jedoch auf der Suche nach Verbesserungen, um kontinuierlich an vorderster Front zu sein, ohne übermäßige Risiken einzugehen: "Ich bin glücklich, denn nach zwei Stürzen in den letzten zwei Rennen, haben wir jetzt ein paar Punkte im Meisterschafts-Ranking erhalten. Aber wir hatten immer noch dasselbe Grip-Problem, dass wir im Training hatten und ich habe im Rennen zu viel riskiert. Wir müssen immer noch viel arbeiten, um so wettbewerbsfähig zu sein wie die Top-Fahrer.”

Nach fünf Rennen liegt Corsi mit 19 Punkten an 14. Position in der Weltmeisterschaftswertung, nach einem 8. Platz in Qatar, einem 17. Platz in Jerez und zwei Ausfällen in Estoril und Le Mans. Das ist vielleicht nicht das, was der Italiener zu Beginn der Saison anvisiert hatte, doch der Kampf an der Spitze auf dem schnellen Circuit de Catalunya wird ihm ohne Zweifel Hoffnung für die nächste Runde, dem Heimrennen von FTR in Silverstone, gemacht haben.

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