Ducati Team setzt Arbeit fort

Freitag, 2 März 2012

Valentino Rossi und Nicky Hayden zeigten sich mit dem neuen Elektronikpaket, das für den zweiten offiziellen Test nach Sepang gebracht wurde, zufrieden. Dennoch muss man weiter am Setup der GP12 arbeiten.

Das Ducati Team konnte vor allem mit dem Elektronikpaket gute Fortschritte erzielen, das für den zweiten Test in Malaysia mitgebracht wurde. Rossi und Hayden zeigten sich zufrieden mit der Weiterentwicklung in diesem Bereich, denn sie halfen auch die Lücke nach vorn weiter zu verringern. Dennoch bleibt noch einiges an Arbeit, was das Setup betrifft.

Rossi blieb bis zur letzten Minute der Tests auf der Strecke und versuchte so viel wie möglich abzuarbeiten, während Nicky Hayden am Nachmittag noch einmal auf die Strecke ging, trotz seiner anhaltenden Schulterverletzung. Bei der letzten Ausfahrt musste der Amerikaner auch noch einen kleinen Sturz hinnehmen.

Valentino Rossi 2:01.550 (57 Runden)
"Eine kleine positive Notiz des Tages ist, dass wir die Lücke auf die Spitze ein bisschen schließen konnten. Es waren 1.2 Sekunden und nun ist es eine Sekunde. Es ist auch schön, dass die neue Elektronik gut funktioniert, aber es tut weh, im Vergleich zu all den anderen so weit unten in der Zeitenliste zu stehen. Wir haben einige Dinge ausprobiert, um nach dem ersten Test einen Schritt nach vorn zu gehen, aber unglücklicherweise waren wir nicht in der Lage, das zu tun und waren ziemlich schlecht. Es war für mich härter gut zu fahren als vor drei Wochen, besonders meine Kurvengeschwindigkeit. Es ist wahr, dass dieser Test hinsichtlich Wetter- und Streckenbedingungen schwieriger war, aber es schien uns mehr zu behindern als die anderen. Ehrlich gesagt habe ich erwartet, dass ich besser bin als Zehnter. Wir hatten außerdem noch Pech, weil wir zur besten Zeit des Tages, als wir eine 2:01.5 fuhren und ein paar Reifen testen wollten, um die Zeit weiter herunter zu schrauben, ein Problem mit der Gabel hatten, das uns ein wenig Zeit gekostet hat. Vielleicht hätten wir ohne diesen Vorfall weitere drei oder vier Zehntel schneller fahren können und wären weiter vorn gelandet, aber unser Tempo ist noch immer etwa sieben Zehntel zurück. Ehrlich gesagt ist das eine große Lücke, aber wir sind trotzdem noch dahinter. Wir sind nicht erfreut darüber, wie der Test dieses Mal lief, aber wir müssen weiter hart arbeiten und sehen, was in Jerez passiert, wo die Strecke eine ganz andere ist als diese hier, mit ganz anderem Wetter und verschiedenen Temperaturen. Wir werden sehen, wie wir dort abschneiden."

Nicky Hayden 2:01.609 (44 Runden):
"Natürlich wäre ich gern näher an der Spitze gewesen, aber es ist mein erster richtiger Test dieses Jahr. Das Bike fühlt sich beim Bremsen und im Kurveneingang besser an und ich mag das Feedback, das es mir gibt. Auch die Rundenzeiten scheinen nicht sehr schlechter zu werden, wenn die Strecke heiß und rutschig wird. Wir müssen am Chattering und an den Kurvenausgängen arbeiten. Wir haben viele Ideen, denn es gibt viele Dinge, die wir in dieser Woche durch das Wetter nicht geschafft haben. Gegen Ende ist mir das Vorderrad in Kurve 1 weggerutscht und ich stürzte, aber es war ein leichter Sturz und es geht mir gut. Ich bin glücklich über meine Schulter. Ich hoffe, dass ich für Jerez, nach drei weiteren Wochen Erholung und Rehabilitation wieder annähernd bei 100 Prozent bin."”

Filippo Preziosi (Leiter von Ducati Corse):
“Der letzte Tag zeigte sich noch einmal sonnig, also mussten wir uns auf die wichtigste Arbeit konzentrieren, denn an den ersten beiden Tagen lief nicht viel zusammen. Das macht es schwer für uns alles abzuarbeiten, was wir noch erarbeiten müssen. Valentino war Zehnter und Nicky Elfter, natürlich hätten wir es lieber gesehen ein bisschen weiter vorn zu sein. Beide mochten aber das neue Elektronikpaket, das wir für diesen Test hatten. Bis zum nächsten Test in Jerez werden wir noch einmal viel arbeiten und versuchen, alles zu optimieren.”

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