Ellison blickt auf seine erste PBM CRT Ausfahrt

Donnerstag, 23 Februar 2012

James Ellison hatte in Jerez die erste Gelegenheit mir der Aprilia von Paul Bird Motorsports CRT zu testen.

Nach fünfeinhalb Jahren Pause kehrt James Ellison in die MotoGP™ zurück, in dieser Woche saß er erstmals seit 2006 (Yamaha Tech 3) wieder auf einer MotoGP-Maschine, er testete mit seiner CRT für das britische Team.

Ellison und seine Crew versuchten die ersten Runden zu nutzen, um sich mit der Maschine vertraut zu machen, und ein Gefühlt für die Traktion zu bekommen. Der 31-Jährige zeigte sich überrascht nach seinen ersten Runden: “Die Maschine liegt sehr gut, ich hatte eigentlich erwartet dass ich mit einer Liste an Änderungswünschen in die Box zurück fahre. Sie fühlt sich aber schon wie eine Rennmaschine an, ich bin beeindruckt.”

Der Brite war ebenso von den Bridgestonereifen überrascht, die einen guten Grip lieferten, andere Fahrer hatten damit hingegen Probleme in Jerez: “Die Reifen bieten sehr viel Grip, die Front ist mir bislang nie weggerutscht. Ich denke ich habe so viel Druck gemacht wie möglich war, wenn man bedenkt, dass ich schon lange nicht mehr mit so einer Maschine gefahren bin.” Wobei er sich nicht auf die Rundenzeiten konzentriert habe. “Wir liegen noch ein paar Sekunden zurück, wenn ich versuche schneller zu fahren, dann werde vielleicht auch ich ein paar Probleme bekommen, wie die anderen Fahrer. Die Crew und ich lernen schnell, ich versuche so viel wie möglich aufzunehmen und die Maschine dabei nicht zu zerstören.”

Am Ende des zweiten Tages hatte sich Ellison auf eine 1:42.526 gesteigert, eine gute Entwicklung, denn die Maschine war noch mit Stahlbremsscheiben ausgestattet, alle anderen Teams verwendeten Karbonbremsscheiben. “Die Maschinen sind gleich, wir hatten nur Stahlbresscheiben. Die Karbonbremsscheiben werden noch einmal eine große Veränderung sein. Ich bin ein paar anderen Fahrern hinterher gefahren und die Bremspunkte waren der krasseste Unterschied. Ich habe versucht dort zu bremsen wo die anderen ihre Punkte hatten, ich bin viel zu weit gefahren. Das war unser Hauptproblem bei diesem Test.”

Ellison begrüßte, dass auch andere ART (Aprilia Racing Technology) Teams beim Test waren, denn so konnte man gute Vergleiche anstellen. “Es ist ja nicht so als ob wir nebenan mal kurz anklopfen könnten und nachfragen welche Federung die denn so fahren. Der Vergleich auf der Strecke hilft aber.” Der Brite versuchte sich an den anderen Fahrern zu orientieren und meinte, er habe viel dadurch gelernt. Vor allem bei Randy de Puniet, der der schnellste CRT-Fahrer war.

Vor allem war Ellison vom Potential des Bikes beeindruckt, ein Potential, das seine Erwartungen und die des Teams überschritten hat. "Das Potential ist phänomenal. Ich denke es wird ein starkes Paket sein. Unter allen CRTs scheint (die ART) eine der Besten zu sein, wenn auch nicht mit dem besten Paket. Es ist früh, wir wissen nicht, was sie an den anderen Bikes machen und wie viel Zeit sie auf ihren Motorrädern verbrachten, aber potentiell ist es wirklich gut. Es ist interessant zu wissen."

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