Ellison ist erstmals schnellster CRT-Pilot

Montag, 21 Mai 2012

Nach einem von Mutmaßungen geprägten Vorlauf zum Grand Prix von Frankreich wischte James Ellison mit einer hervorragenden Rennleistung jegliche Zweifel beiseite, indem er als Elfter ins Ziel fuhr. Damit war er zum ersten Mal schnellster CRT-Pilot und holte die ersten Punkte für das britische Team.

Der 31-jährige Fahrer aus dem britischen Kendal, der zu seiner Enttäuschung die letzten beiden Grand-Prix-Rennen nicht für Paul Bird Motorsport im Sattel seiner Aprilia ART bis zum Ende bestreiten konnte, trotzte den widrigen Bedingungen auf dem legendären Traditionskurs erfolgreich und holte sein bestes Rennergebnis seit seinem neunten Platz beim katalanischen Grand Prix im Jahr 2006.

Im Vorfeld des Renntermins war heftig darüber spekuliert worden, ob Ellison beim bevorstehenden Grand Prix nicht etwa durch einen anderen Fahrer ersetzt würde, genauer genommen durch Shane Byrne, doch dies war unmittelbar vor dem Rennen von Teambesitzer Paul Bird dementiert worden. Seine Leistung dürfte Ellison ermutigen und ihn anspornen, beim Rennen in Katalonien in diesem Stil fortzufahren.

James Ellison:

„Teamchef Paul Bird war an diesem Wochenende hier und zum Glück haben wir eine gute Leistung zeigen können. Wir glauben, dass wir eine Abstimmung gefunden haben, die sowohl bei Regen als auch bei Trockenheit funktioniert. Es war ein hartes Rennen und ich bin einfach nur froh, ein gutes Resultat für das Team erzielt zu haben, und möchte allen meinen Sponsoren danken, die mich unterstützt haben, und dem Team, das hervorragende Arbeit geleistet hat. Ich freue mich wirklich auf die nächste Runde und hoffe, dass wir auf diesem Ergebnis aufbauen können.“

Teambesitzer Paul Bird:

„James ist ein brillantes Rennen gefahren und hat nicht nur einige Prototypen geschlagen, darunter auch den ehemaligen Weltmeister Ben Spies auf der Werks-Yamaha, sondern seine Rundenzeiten waren auch ähnlich. Nach der ganzen harten Arbeit hat das Team genau das verdient. Ich hätte nie gedacht, dass wir zusammen mit Größen wie Lorenzo, Stoner und Rossi im Parc Fermé stehen würden, aber es geht darum zu zeigen, was man erreichen kann. Nach Estoril mussten wir uns zusammensetzen und einen Plan ausarbeiten und genau das haben wir getan. Das hat funktioniert und jetzt freuen wir uns alle auf Katalonien.“

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