Rookie-Regel abgeschafft und technische Änderungen für 2013 skizziert

Freitag, 29 Juni 2012

Im Rahmen des Iveco TT Assen kam die Grand Prix Kommission zusammen, um über aktuelle und künftige sportliche und technische Fragen, darunter die Abschaffung der Rookie-Regel zu entscheiden.

Die Grand Prix Kommission mit Carmelo Ezpeleta (Dorna, Vorsitzender), Ignacio Verneda (FIM Executive Director, Sport), Herve Poncharal (IRTA) und Takano Tsubouchi (MSMA) in Anwesenheit von Javier Alonso (Dorna) und Mike Trimby (IRTA, Schriftführer der Sitzung) entschied in einer Sitzung, die am 28. Juni in Assen stattfand, folgende Punkte:

Sportliche Reglements

Mit sofortiger Wirkung:

Die gleiche Strafe, die in der MotoGP-Klasse für das Überschreiten der Verwendung der zulässigen Anzahl von Motoren existiert, wird auch in der Moto3-Klasse gelten. Ein Fahrer, der sein Maximum überschritten hat, beginnt das Rennen 10 Sekunden nachdem das grüne Licht in der Boxenausfahrt anging.

Wirksam ab dem 01. Januar 2013:

"Rookie"-Fahrern wird es gestattet, für ein Werksteam zu fahren.

In der MotoGP-Klasse sind die Hersteller auf zwei direkte Teilnehmer pro Hersteller gebunden und können Material für maximal zwei Teilnehmer pro Hersteller bereitstellen, die von eigenständigen Teams betrieben werden. Daraus ergeben sich zwei Werks- und zwei Satelliten-Maschinen.

Technische Reglements

Mit sofortiger Wirkung:

Maschinen, die in der MotoGP-Klasse eingetragen sind, werden von 2012-2014 darauf beschränkt, unveränderte Abmessungen für Bohrung und Hub zu verwenden. Aktuelle Abmessungen müssen dem Technischen Direktor mitgeteilt werden.

Kleinere Änderungen an den Vorschriften zur Moto3-Teileversorgung wurden genehmigt. Die Wirkung besteht darin, sicherzustellen, dass Aktualisierungen (Upgrades) für alle Teilnehmer gleichzeitig zur Verfügung stehen.

Wirksam ab 01. Januar 2013:

In MotoGP-Maschinen können maximal 24 mögliche Getriebeübersetzungen und vier mögliche Übersetzungen für das Primär-Getriebe genutzt werden.

Weitere Vorschläge:

Ein Vorschlag, die Fahrer der MotoGP-Klasse auf die Verwendung von einer Maschine zu beschränken, wurde abgelehnt.

Ein Vorschlag, die Verwendung von Nicht-Eisen-Materialien für Bremsscheiben in der MotoGP-Klasse zu verbieten, wurde abgelehnt, Karbon-Bremsen sind also immer noch erlaubt.

Ein Vorschlag, die Verwendung von Rädern mit einer Standard-Spezifikation für Stärke und Haltbarkeit, anwendbar auf alle Klassen, zu beauftragen, wurde in Abhängigkeit weiterer Gespräche zwischen Herstellern und Reifen-Lieferanten vertagt.

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung der FIM.

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