Furusawa spricht über sein Treffen mit Filippo Preziosi

Donnerstag, 23 August 2012

In einem Interview mit dem japanischen MotoGP-Journalisten Akira Nishimura, sagte Masao Furusawa, wie Ducati kürzlich Kontakt zu ihm aufnahm, um ihn bei der Verbesserung der Ducati Desmosedici um Hilfe zu bitten.

Als instrumentale Figur während Valentino Rossis Zeit bei Yamaha, erklärte Masao Furusawa, der damals die Entwicklung der M1 leitete, wie er vor kurzem durch den Generaldirektor von Ducati Corse, Filippo Preziosi angesprochen wurde, um über Möglichkeiten zu diskutieren, wie man die Desmosedici GP12 verbessern könnte, ein Motorrad, auf dem es Rossi nur einmal dieses Jahr aufs Podium schaffte.

In einem Interview mit Akira Nishimura, gab Furusawa detailliert Auskunft über seine Gespräche, die er Ende Juli mit Filippo Preziosi in Italien führte.

„Ich sprach mit ihm über sehr grundlegende Dinge, wie zum Beispiel das Motorrad gestaltet werden sollte. Er war sehr beeindruckt und wollte, dass ich mit seinen Kollegen darüber reden solle. Zwei Tage später brachte Filippo seinen Chassis-Ingenieur mit und wir trafen uns erneut in seinem Haus," erklärte Furusawa, der Yamaha nach 2010 verließ - Rossis letzte Saison für den japanischen Hersteller, bevor er zu Ducati ging.

„Ich kann auf keine Informationen, die im Zusammenhang mit Yamaha stehen, eingehen, wir sprachen über keine Details. Ich habe ihnen nur meine Ansätze und meine Denkweise erklärt und vor allem was ich 2004 gemacht hätte. Zum Beispiel das 'Triangle Centroid' (Schwerpunkt-Dreieck) - das ist ein Dreieck zwischen dem vorderen und hinteren Kontaktpunkt mit dem Boden und Zentrum des Motorrad-Schwerpunktes - sollte nicht wie dieses oder jenes geformt werden (gestikuliert mit den Fingern, um zu zeigen, dass der Eckpunkt zu weit Richtung Vorder- oder Rückseite geht). Oder in Bezug auf die Federung - es wird immer die 'Steifheit' gemessen und wiedergegeben. Aber mein Ansatz ist ein anderer. Ich würde die 'Frequenz' der Aufhängung betrachten und versuchen, die Frequenz der Vorderradaufhängung der des Hinterrads so nah wie möglich zu bringen. Es macht die Gewicht-Übertragung des Motorrades gleichmäßiger. Obwohl es nur Allgemeinheiten sind, könnte ich unsere Motorräder mit diesen wissenschaftlichen Vorgehensweisen handhaben. Was ich Filippo erklärte, waren die Ansätze von Ideen und die Art des Denkens."

„Ich fragte ihn, warum er zu mir gekommen ist. Wenn ich zu ihnen gehen und gute Ergebnisse erzielen würde, könne das beweisen, dass seine bisherigen Entwicklungen falsch gewesen wären. Oder, wenn ich zu ihnen gehen würde und es nichts verbessern könnte, würde es ebenfalls beweisen, dass seine Entscheidung falsch gewesen wäre. Ich fragte ihn 'So oder so, es wird unvermeidlich sein, dass Sie die Verantwortung tragen. Wieso wollen Sie so große Risiken eingehen?' Filippo antwortete ganz ruhig. 'Es spielt keine Rolle, ob ich meine Position verliere. Es ist mir egal. Alles, worum es mir geht, ist, dass unser Motorrad besser wird.' Als ich seine Worte hörte, dachte ich innerlich: Filippo, Sie haben wahrlich die Seele eines Samurai... ."

In dem vollständigen Interview erklärte Furusawa auch, wie er Rossi während seines kurzen Aufenthalts in Italien besuchte, nachdem der Italiener gehört hatte, dass sein langjähriger Freund und wichtiger Mitarbeiter seinem aktuellen Arbeitgeber einen Besuch abstattete.

Mit Rossi, der sich entschieden hat, für die nächsten zwei Jahre zurück zu Yamaha zu gehen, und weil Furusawa keinerlei Konflikte zwischen Ducati und Yamaha schaffen wollte, wird dieses Treffen zu keiner Form der Zusammenarbeit führen. Lesen sie das komplette Interview auf motomatters.comm of collaboration. Read the full interview on

Videos:

Alle Videos für dieses Event ansehen

Fotos:

Mehr News öffnen

Aktuelle News

  • MotoGP™
  • Moto2™
  • Moto3™
Werbung
Paddock Girls MotoGP VIP VILLAGE™