Wichtige Runden im Nassen für Monster Yamaha Tech 3

Samstag, 24 März 2012

Cal Crutchlow und Andrea Dovizioso zeigten sich froh, dass sie ein paar Runden bei den schwierigen Bedingungen von Jerez zurücklegen konnten.

Cal Crutchlow und Andrea Dovizioso setzten ihre Vorbereitungen für die MotoGP™ Weltmeisterschaft 2012 fort und trotzten dabei den schwierigen Wetterverhältnissen.

Regen und Wind begrüßten die Fahrer am zweiten Testtag, doch trotz der schlechten Bedingungen wagten sich die Monster Yamaha Tech 3 Team Fahrer Crutchlow und Dovizioso auf die Strecke und testeten ihre YZR-M1 bei nicht idealen Verhältnissen.

Crutchlow, der am ersten Tag noch Fünfter war, zeigte auch im Regen sein Können und fuhr eine 1:51.127 Rundenzeit.

Crutchlows Leistung war vor allem beeindruckend, weil er mit der YZR-M1 1000cc bislang noch nicht bei nassen Bedingungen unterwegs war. Er rutschte am Ende noch bis auf Platz 14 zurück, denn einige Fahrer nutzten eine trockene Strecke 30 Minuten vor Streckenschließung.

Dovizioso war zum zweiten Mal mit der YZR-M1 im Nassen unterwegs und klassierte sich auf Rang sieben, bevor er bis auf Platz 15 zurückgeschoben wurde.

Der Italiener war wieder fast 100% fit, nachdem er am ersten Tag mit einer Magenverstimmung zu kämpfen hatte. Insgesamt fuhr er 16 Runden, um das Verhalten der Yamaha im Regen besser zu verstehen.

Wie auch Crutchlow entschied sich der 26-Jährige nur bei komplett nassen Bedingungen zu fahren, seine Bestzeit lag bei 1:51.702 Minuten.

Cal Crutchlow:
"Ich bin die 1000er noch nie im Regen gefahren, also war es wichtig heute ein paar Runden abzuspulen. Ich bin nur 16 Runden gefahren, denn es ist sinnlos, zu viele Risiken einzugehen, wenn das erste Rennen so kurz bevor steht. Die Oberfläche war nicht komplett nass, als ich herausfuhr, denn diese Strecke trocknet extrem schnell ab, aber der erste Eindruck des Bikes im Nassen ist wirklich positiv. Mit der zusätzlichen Kraft ist es herausfordernd zu fahren, aber ich denke nicht, dass es mehr Schwierigkeiten macht, als die 800er. Unser Chassis ist dem der 800er ziemlich ähnlich, also fühlte es sich gleich an, aber das 1000cc-Bike ist definitiv nicht leicht zu bändigen. Sie ist schon im Trockenen anstrengend, also ist es im Nassen nicht anders, aber ich habe es genossen. Das große Plus heute ist, dass ich nur ein Set Regenreifen genutzt habe und ich denke, dass einige der anderen sogar drei nutzten. Ich denke, wenn ich neue Reifen aufgezogen hätte, dann wäre ich Schnellster im Regen gewesen. Hoffentlich ist das Wetter morgen viel besser, denn ich muss ein paar Dinge im Trockenen ausprobieren. Ich war gestern schnell, aber ohne die neuen Bridgestone Vorderreifen zu probieren, also denke ich, dass ich mit ihnen noch ein bisschen Zeit gutmachen kann."

Andrea Dovizioso:
"Ich fühlte mich in viel besserer körperlicher Verfassung als gestern, also war es schade, dass es das Wetter nicht gut mit uns meinte und wir das Bike nicht im Trockenen testen konnten. Als ich heute auf der Strecke war, war die Oberfläche nicht komplett nass, aber es war eine gute Erfahrung und es war sehr wichtig, noch einmal im Nassen zu testen, denn der Grip ist hier niedriger als in Malaysia. Es war eine interessante Erfahrung und wir haben einige gute Informationen erhalten, die uns in Zukunft helfen werden. Hoffentlich haben wir morgen trockene Bedingungen, damit wir mit der Arbeit des ersten Tages fortsetzen können. Mein Gefühl für das Bike auf dieser Strecke ist nicht das gleiche wie in Malaysia, also ist es wichtig, dass wir noch ein bisschen testen und uns morgen verbessern können. Wir nutzten das rote Rücklicht, das wir jetzt im Nassen nehmen müssen und ich denke, dass es an einigen Stellen ein guter Schritt für die Sicherheit sein wird. Wir müssen es in der Rennsituation sehen, wenn viele Bikes zusammen sind, aber in einer Situation wie beim Regen in Silverstone letztes Jahr, wo die Bedingungen wirklich schwierig waren, wird es gut sein, das Licht zu nutzen."

Monster Yamaha Tech 3 Pressemitteilung

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