Verletzter Lorenzo zeigt sich vor Sachsenring-Rennen versöhnlich

Montag, 2 Juli 2012

Im Anschluss an den Zwischenfall zum Iveco TT Assen am vergangenen Wochenende, als Álvaro Bautista in der ersten Kurve mit Jorge Lorenzo kollidierte und beide stürzten, wurde Lorenzo fürs nächste Rennen als renntauglich erklärt. Der Spanier versuchte später, die scharfen Kommentare gegen seinen Landsmann Bautista zu entschuldigen.

Bei dem Zwischenfall, für den San Carlo Honda Gresini-Pilot Bautista mit dem letzten Startplatz im nächsten Rennen in Deutschland auf dem Sachsenring bestraft wurde, trug Yamaha Factory Racing-Pilot Lorenzo einen stark verstauchten Knöchel davon. Der Malloquiner wurde in Assen zunächst nicht behandelt, litt jedoch den nächsten Tag unter erheblichen Beschwerden, woraufhin er sich in Barcelona ins Krankenhaus begab, um eine Untersuchung durchführen zu lassen. Die Ärzte meinten, er hatte Glück, dass der Knöchel nicht gebrochen sei, was ihn definitiv die nächsten zwei Rennen gekostet hätte.

Zur scharfen Kritik, die Lorenzo nach dem Unfall gegen seinen Landsmann richtete, äußerte der WM-Leader, dass einige Worte in der Hitze des Gefechts ausgesprochen wurden. Er akzeptiere die Entschuldigung von Bautista vollkommen und sei nicht nachtragend. Er fügte hinzu, dass er sicher sei, dass Bautista solch ein rücksichtsloses Manöver niemals wiederholen würde.

Lorenzo, der vor Assen die WM mit 25 Punkten Vorsprung anführte, wurde von Repsol Honda-Pilot Casey Stoner eingeholt und steht jetzt mit dem Australier bei gleichem Punktestand auf einer Stufe. Doch Lorenzo ist sich sicher, dass er bei den folgenden zwei Rennen, die in Deutschland auf dem Sachsenring und in Italien auf dem Mugello-Circuit stattfinden, wieder eine starke Performance zeigen kann.

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