Titel für Márquez nach spektakulärem Motegi-Sieg in greifbarer Nähe

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Montag, 15 Oktober 2012

Team CatalunyaCaixa Repsol-Pilot Marc Márquez sicherte sich im Grand Prix von Japan nach einer spektakulären Aufholjagd seinen achten Saisonsieg und erweiterte seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf 53 Punkte.

Der Spanier hatte in der Startaufstellung den ersten Gang nicht korrekt eingelegt und musste das gesamte Moto2-Feld überholen, um seinen Sieg zu sichern. Dies erinnerte an den Australien-GP im Jahr 2011, aber während er damals den dritten Platz belegte, gelang ihm diesmal der Weg bis an die Spitze.

Márquez startete eine unglaubliche Aufholjagd und lag Ende der ersten Runde bereits an neunter Position. Nach zehn Runden war er bis auf Platz zwei vorgefahren und übernahm von Esteve Rabat die Führung im Motegi-GP. In den letzten sechs Runden holte Titel-Rivale Pol Espargaró zu ihm auf und die beiden begannen einen spannenden Zweikampf. Márquez konnte schließlich mit vier Zehntelsekunden Vorsprung als Sieger die Ziellinie überqueren. Sein zweiter Sieg auf dem Twin Ring Motegi, nachdem er bereits 2010 dort gewann, dem Jahr, in welchem er den 125ccm-Titel für sich entschied.

Mit nur drei Rennen vor Saisonende und 75 Punkten, die noch im Spiel sind, hat Márquez einen Vorsprung von 53 Punkten in der Gesamtwertung. Das heißt, er könnte bereits in sechs Tagen im Malaysia-GP zum Moto2-Weltmeister 2012 gekrönt werden.

Auf motogp.com können Sie mit unseren exklusiven OnBoard-Aufnahmen, die spektakuläre erste Runde von Márquez noch einmal miterleben.

Marc Márquez

„Ich habe beim Start einen riesigen Fehler gemacht - das war ein Anfängerfehler. Als ich den ersten Gang einlegte, bemerkte ich, dass etwas seltsam ist, aber in diesem Moment war ich nur auf die Lichter und auf einen guten Start fokussiert. Ich dachte nicht daran, zu überprüfen, ob der Gang korrekt eingerastet war. Als die Lichter ausgingen, fand ich heraus, dass ich im Leerlauf war und das erste, was mir in den Sinn kam, war, dass mir hoffentlich niemand von hinten reinfährt. Nicht nur, weil ich das Rennen nicht verpassen wollte, sondern auch, weil sich die anderen Fahrer und ich verletzen hätten können.

„In dieser Hinsicht hatte ich viel Glück, aber in der ersten Kurve war ich sehr weit zurück und musste in den ersten Runden 100% geben. Als ich sah, dass die Führungsgruppe weg war, war mein Ziel, so viele Punkte wie möglich mitzunehmen. Allerdings hat es mich selbst überrascht, wie ich Plätze gutmachen konnte und schließlich die Spitzenreiter eingeholt hatte. Von da an nahm ich die Dinge viel gelassener, wenn es ans Überholen ging.

„Von Mitte des Rennens bis zum Ende hatten wir eine bessere Pace als im Qualifying, das ist sehr positiv, da Motegi eine Strecke ist, wo die Kalex-Maschinen sehr gut funktionieren. 25 Punkte von hier mitzunehmen war wichtig."

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