Starker sechster Platz für Folger im Sekunden-Krimi von Misano

Mittwoch, 19 September 2012

Jonas Folger mischte auch beim zwölften Saisonrennen kräftig im Spitzenfeld der Moto3™-Konkurrenz mit. Beim Gran Premio di San Marino belegte der 19-jährige Oberbayer den sechsten Rang, nachdem er auch von dieser Position in der Startaufstellung in das Rennen ging.

Bei herrlichem Spätsommerwetter startete Jonas Folger mit einem Blitzstart in das 23-Runden-Rennen und folgte in der Anfangsphase dem WM-Führenden Sandro Cortese auf Rang zwei liegend. Im weiteren Verlauf konnten gleich mehrere Konkurrenten den Anschluss zum Führungsduo herstellen und das Geschehen an der Spitze wurde zusehends turbulenter. In der Hitze der Positionskämpfe büßte Folger ein paar Positionen ein, bevor er sich auf Rang sechs im Feld einreihen konnte. Im Vergleich zu seinen direkten Gegnern hatte der Vollblut-Racer Nachteile in den Beschleunigungsabschnitten, sodass er jedes Mal gelungene Überholmanöver vor einer Kurve im Nachhinein wieder verlor. Schließlich beendete der Kalex KTM-Pilot das dritte Rennen für sein neues Team MAPFRE Aspar mit nur einer Sekunde Rückstand auf den Sieger als starker Sechster.

Jonas Folger
„Dieses Rennen war eines von der engeren Sorte. Mit nur einer Sekunde Rückstand auf den Sieger bin ich als Sechster ins Ziel gekommen. Ich freue mich trotzdem darüber, weil wir an diesem Wochenende einen großartigen Job erledigt haben. Natürlich ist es schade, dass wir nicht auf das Podium gefahren sind, aber insgesamt betrachtet haben wir Misano mit positiven Ergebnissen abgeschlossen. In einigen Kurven hatte ich das Gefühl, dass meiner Maschine etwas Beschleunigung fehlt. Vielleicht liegt es am Gesamtgewicht, weil ich im Gegensatz zu den Jungs doch etwas schwerer bin, oder ich habe einfach nicht die richtige Linie gewählt, oder fehlte es doch an Motorleistung. Ich war daher gezwungen extrem spät zu bremsen, um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden und es war ein geiles Rennen. Für die Schlussphase hatte ich schon einen Plan geschmiedet, weil ich mir bewusst darüber war, dass es eine harte Angelegenheit werden wird. In unserer Gruppe wollte natürlich jeder auf das Podium. Am Ende konnte ich noch eine Platzierung aufholen und wurde Sechster, was nicht ganz unseren Erwartungen entspricht, aber ich freue mich trotzdem. In erster Linie deshalb, weil wir das Gefühl für die Front verbessern konnten und es ist uns auch gelungen, das Bike im Nassen stabiler zu machen. Selbst wenn wir dieses Mal nicht bei der Siegerehrung waren und ich mich darüber auch etwas ärgere, werde ich trotzdem genauso stark motiviert in die nächsten Rennen gehen."

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