MotoGP™ 2012 hält mit Jerez Einzug in Europa

MotoGP jerez preview
Montag, 23 April 2012

Dieses Wochenende hält die MotoGP™-Weltmeisterschaft von 2012 mit ihrer zweiten Runde und zugleich dem ersten Renntermin auf europäischem Boden Einzug. Der Gran Premio bwin de España in Jerez ist das erste von zwei unmittelbar aufeinander folgenden Rennen.

Nach dem Rennspektakel in Katar zum Saisonauftakt macht die MotoGP™ dieses Wochenende mit dem zweiten von insgesamt 18 Rennen beim Gran Premio bwin de España in Jerez Station. Die durch den hervorragenden Saisonauftakt auf dem Losail International Circuit geschürten Erwartungen in einem neuerlichen engen Kampf um Punkte, Ehre und Fortschritt werden im Süden Spaniens wieder hoch sein, wenn Jerez – Jahr um Jahr einer der GP-Austragungsorte mit den höchsten Besucherzahlen – im 26. Jahr in Folge zum Schauplatz einer Grand-Prix-Veranstaltung wird, nachdem sein Fortbestand als Austragungsort in der Rennsaison 2013 nur eine Woche zuvor bestätigt wurde.

Einen perfekten Start in die Rennsaison 2012 verzeichnete Jorge Lorenzo (Yamaha Factory Racing) in Katar, wo der Spanier mit einem ersten Sieg in der Königsklasse auf dem Losail International Circuit die diesjährige Rennsaison einläutete. Mit dem Gewinner der beiden letzten Rennsaisons in Jerez ist die Bühne erneut bereit für einen weiteren intensiven Kampf mit dem Repsol Honda-Fahrerduo Casey Stoner und Dani Pedrosa.

Der amtierende Weltmeister Stoner hat in der letztjährigen Rennsaison ab Jerez, wo es zu dem berüchtigten Zusammenstoß mit Valentino Rossi kam, durch den der Australier das Rennen nicht beenden konnte, jeden Termin mit einem Podiumsplatz gekrönt. Die Strecke in Andalusien ist einer von zwei Veranstaltungsorten im aktuellen Rennkalender, auf dem er in der Königsklasse noch keinen Sieg feiern konnte. Nachdem er in Katar aufgrund heftiger Verkrampfungen in den Armen Probleme hatte, die ihm in den letzten Runden zu schaffen machten, wird Stoner mehr als entschlossen sein, Lorenzo auf heimischem Boden ein Schnippchen zu schlagen.

Auf der anderen Seite der Box des Honda-Werksteams wird auch Pedrosa hochmotiviert für sein Heimrennen sein, zumal er die Rennen in Jerez in der MotoGP-Kategorie noch nie mit weniger als einem Podiumsplatz beendet hat. Der Fahrer, dessen starke Leistung in Katar mit dem zweiten Platz belohnt wurde, ist voller Zuversicht und blickt am Sonntag außerdem seinem 100. Start in der Königsklasse entgegen.

Die Kollegen Cal Crutchlow und Andrea Dovizioso vom Monster Yamaha Tech 3-Team genossen einen engen Kampf in Katar, den sie schließlich in einen vierten bzw. fünften Platz umsetzen konnten. Für den Briten war dies gleichbedeutend mit seinem bisher besten Ergebnis in der MotoGP überhaupt, nachdem er erstmals aus der ersten Reihe starten konnte, während der Italiener seiner Laufbahn bei Yamaha zu einem soliden Start verhalf.

Nicky Hayden beendete das letztjährige Rennen in Jerez auf dem Podium und wurde in Katar vor einigen Wochen Sechster. Dem Amerikaner machte jedoch das Wetter einen Strich durch die Rechnung, als er bei einem privaten Ducati-Test in Mugello versuchte, die während der Vorsaison verlorene Zeit wettzumachen. Sein Kollege Valentino Rossi vom Ducati Team wird eine beträchtlich bessere Platzierung als den zehnten Platz anpeilen, mit dem er ein enttäuschendes Rennwochenende in Katar abschloss. Der Italiener ist mit acht GP-Siegen (davon sechs in der Königsklasse) der erfolgreichste Fahrer in Jerez – und am Tag des Rennens wird der neunmalige Weltmeister zum dritten Fahrer in der Geschichte, der 200 Starts in der Königsklasse absolviert hat.

Die neue Partnerschaft zwischen Álvaro Bautista und dem San Carlo Honda Gresini-Team hat mit einem siebten Platz in Katar einen positiven Anfang gefunden, und nachdem der Spanier das Grand-Prix-Rennen in Jerez im vergangenen Jahr aufgrund einer Verletzung ausfallen lassen musste, ist er am kommenden Wochenende für seinen insgesamt 150. kategorieübergreifenden Start bereit.

Mit dem Ziel, an seinen eindrucksvollen Einstieg in die MotoGP-Klasse in Katar anzuknüpfen, wird Stefan Bradl von LCR Honda seine Eingewöhnung an die RC213V auf einer Strecke fortsetzen, auf der er im letztjährigen Rennen in der Moto2-Kategorie Fünfter wurde. Nach einem enttäuschenden Ergebnis in der ersten Runde wird Ben Spies (Yamaha Factory Racing) darauf setzen, in Jerez wieder volle Leistung abzurufen und die Spitzenreiter herauszufordern.

Colin Edwards (NGM Mobile Forward Racing) war im letzten Rennen der höchstplatzierte CRT-Fahrer und sein Team führte vergangene Woche in Italien einen privaten Test mit seiner Suter-BMW durch, bei dem Moto2-Fahrer Alex de Angelis die Entwicklung der Elektronik vorantrieb, die der als „Texas Tornado“ betitelte Amerikaner voraussichtlich zum Teil in Jerez nutzen wird. Der Franzose Randy de Puniet (Power Electronics Aspar Team) dürfte in Katar kaum mit der Platzierung hinter seinem Rivalen zufrieden gewesen sein und wird wohl darauf abzielen, erneut einen harten Kampf mit anderen CRT-Fahrern wie Yonny Hernández (Avintia Racing MotoGP) und Aleix Espargaró (Power Electronics Aspar Team) auszutragen, die sich ebenfalls der Herausforderung stellen werden.

Der Gran Premio bwin de España findet vom 27. - 29. April statt und die MotoGP-Maschinen werden sich am Freitagmorgen um 10:10 Uhr Ortszeit zum ersten freien Training auf der Strecke einfinden.

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