Nakamoto zuversichtlich für 2013 und künftige Regelungen

Montag, 12 November 2012

Shuhei Nakamoto, HRC Executive Vice President, äußert sich positiv über die Repsol Honda Team-Saison 2012 und versucht, auch 2013 an die Form anknüpfen zu können.

Im Gespräch am Montag nach dem letzten MotoGP™-Rennen in Valencia, das Dani Pedrosa gewann, erklärte Nakamoto, dass er glücklich war, wie die Saison beendet wurde, insbesondere nach dem Gewinn der Konstrukteurs-WM und den Rekord für die meisten Siege in dieser Saison. Natürlich zeigte er sich auch enttäuscht darüber, den WM-Titel nicht gewonnen zu haben, sagte aber zum Schluss, dass die Probleme am Anfang der Saison, in Bezug auf Chattering und dem neuen Vorderreifen, sehr schwierig war.

2013 wird das Repsol Honda Team erneut mit Dani Pedrosa antreten. Neuer Teamkollege wird Moto2™-Talent Marc Márquez, der den Schritt in die Königsklasse macht. Beim morgigen Test in Valencia werden beide Fahrer auf einer neuen RC213V-Maschine für das Jahr 2013 fahren. Dazu sagte Nakamoto, dass Pedrosas Aufgabe vor allem die Beurteilung des neuen Motorrades im Vergleich zum aktuellen Modell sein wird, während Márquez sich mit der MotoGP™-Maschine vertraut machen muss. Nakamoto hielt sich mit seinen Äußerungen über die neuen Features des Bikes zurück, hofft aber, dass beide Fahrer in der nächsten Saison an ihre jeweiligen Leistungen anknüpfen können.

An diesem Wochenende wurde auch angekündigt, dass es für das Jahr 2014 für alle Teams eine ECU-Spezifikation geben wird, die, wenn sie mit eigener Software laufen soll, eine 20-Liter Tank-Begrenzung enthalten wird - einen Liter weniger als momentan. Nakamoto hatte sich lange Zeit gegen die Einführung einer Einheits-ECU stark gemacht, erklärte aber, dass er sich immer sowohl auf die Hard- als auch Software-Kombination bezogen hatte. Mit dieser Konstellation allerdings ist er glücklich, da Honda in der Lage sein wird, seine eigene Software in der Standard-ECU zu verwenden.

Bezüglich der  Saison 2014 erklärte Nakamoto auch, dass Hondas „Production Racer”, das eine kostengünstige Prototyp-Maschine für andere Teams sein wird, noch fester Bestandteil ist. Er sagte, dass für den ersten Vorsaison-Test vor 2014 eine Version bereit sein wird und dass die wesentlichen Unterschiede im Gegensatz zur Werksmaschine, die dabei helfen, die Kosten zu senken, die Verwendung von speziellen Ventilfedern, eine Standard-Übertragung und Einzel-Software sein wird. Letzteres bedeutet, dass das Motorrad von der 24-Liter-Grenze profitieren würde.

Sehen Sie das komplette Interview mit Nakamoto hier auf motogp.com!

 

 

TAGS 2012 Repsol Honda Team

Fotos:

Mehr News öffnen

Aktuelle News

  • MotoGP™
  • Moto2™
  • Moto3™
Werbung
MotoGP VIP VILLAGE™